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	<title>balismink - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-25T12:29:09Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Benutzer:J.M._Sch%C3%B6ning&amp;diff=1565</id>
		<title>Benutzer:J.M. Schöning</title>
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		<updated>2021-06-09T11:22:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Jakob Moritz Schöning&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto-Friedrich-Universität Bamberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnehmer der Keramikübung von Prof. R. Schreg im Sommersemester 2021. Damals Student der archäologischen Wissenschaften im sechsten Semester.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Vorratsgef%C3%A4%C3%9F&amp;diff=1564</id>
		<title>Vorratsgefäß</title>
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		<updated>2021-06-09T10:47:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Vorratsgefäß ist eine Funktionsbedingte Gefäßform. Sie definiert sich über ihre Verwendung zur Aufbewahrung von bestimmten  Stoffen im Inneren der Gefäße. Vor allem zur Lagerung von Schüttgut und Flüssigkeiten, oder auch in Flüssigkeiten eingelegten Nahrungsmitteln eigenen sich Keramikgefäße. Für letztere Funktionen ist eine Wasserundurchlässigkeit des Scherbens essentiell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amphore===&lt;br /&gt;
Die wohl häufigste Form des Vorratsgefäßes, vor allem mit der römischen Antike verbunden, aber zurückggehend auf Griechische Formen, und auch in Mittelalter und Neuzeit weiter verwendet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Verzierung&amp;diff=1563</id>
		<title>Verzierung</title>
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		<updated>2021-06-09T10:43:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: Weiterleitung nach Verzierungen erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Verzierungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Vorratsgef%C3%A4%C3%9F&amp;diff=1562</id>
		<title>Vorratsgefäß</title>
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		<updated>2021-06-09T10:38:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: Die Seite wurde neu angelegt: „Das Vorratsgefäß ist eine Funktionsbedingte Gefäßform. Sie definiert sich über ihre Verwendung zur Aufbewahrung im Inneren der Gefäße. Vor allem zur Lag…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Vorratsgefäß ist eine Funktionsbedingte Gefäßform. Sie definiert sich über ihre Verwendung zur Aufbewahrung im Inneren der Gefäße. Vor allem zur Lagerung von Schüttgut und Flüssigkeiten, oder auch in Flüssigkeiten eingelegten Nahrungsmitteln eigenen sich Keramikgefäße. Für letztere Funktionen ist eine Wasserundurchlässigkeit des Scherbens essentiell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amphore===&lt;br /&gt;
Die wohl häufigste Form des Vorratsgefäßes, vor allem mit der römischen Antike verbunden, aber zurückggehend auf Griechische Formen, und auch in Mittelalter und Neuzeit weiter verwendet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Gebrauchsspuren&amp;diff=1561</id>
		<title>Gebrauchsspuren</title>
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		<updated>2021-06-09T10:21:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gebrauchsspuren sind alle Veränderungen, die nach dem Brand durch die Nutzung eines Gefäßes entstehen. Sie sind daher von Veränderungen durch die Lagerung im Boden zu unterscheiden. Diese entstehen erst nach Ende der Nutzung und fallen unter die Rubrik [[Erhaltungszustand]]. Nur selten ermöglicht die Identifikation von Gebrauchsspuren auch funktionale Zuweisungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abnutzung===&lt;br /&gt;
Absplitterungen oder Abreibespuren durch wiederholte Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmauchspuren/Ruß===&lt;br /&gt;
Anhaftung schwarzen, stark kohlenstoffhaltigen Materials, meist an der Außenseite. Entstehen durch sekundäre Brände im Zuge der Verwendung. Vor allem durch platzieren von Gefäßen wie Töpfen im Herdfeuer zur Erhitzung von Speisen oder anderen Inhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sekundärer Brand===&lt;br /&gt;
Entsteht wie Ruß, stellt jedoch nicht nur eine Anhaftung, sondern eine Veränderung der Farbe des [[Scherbens]] dar. Oft nicht leicht von Mischbränden in der [[Herstellung]] zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsreste===&lt;br /&gt;
Anhaftungen des Gefäßinhaltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antike Reparaturen===&lt;br /&gt;
Nach Beschädigung durchgeführte Reparaturen. Meist Durchbohrung der Bruchstücke und Zusammenbinden mithilfe von Draht oder Bändern. Meist sind nur die Durchbohrungen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
*Hofer u. a. 2010: N. Hofer u.a., Handbuch zur Terminologie der mittelalterlichen und Neuzeitlichen Keramik in Österreich. Fundberichte aus Österreich. Materialhefte. Reihe A Sonderheft 12 (Wien 2010) 52.&lt;br /&gt;
*Schneider u. a. 1989: G.Schneider u. a., Naturwissenschftliche Kriterien und Verfahren zur Beschreibung von Keramik. Diskussionsergebnisse der Projektgruppe im Arbeitskreis Archäometrie in der fachgruppe Analytische Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Acta Praehistorica et Archaeologica 21/1989 (Berlin) 14.&lt;br /&gt;
*Erdmann u. a. 1984: W. Erdmann u. a., Rahmenterminologie zur Mittelalterlichen Keramik in Norddeutschland. Archäologisches Korrespondenzblatt 14 1984 (Mainz) 422.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Herstellung&amp;diff=1560</id>
		<title>Herstellung</title>
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		<updated>2021-06-09T09:32:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: Weiterleitung nach Herstellungstechnik erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Herstellungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Gebrauchsspuren&amp;diff=1558</id>
		<title>Gebrauchsspuren</title>
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		<updated>2021-06-09T09:29:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gebrauchsspuren sind alle Veränderungen, die nach dem Brand durch die Nutzung eines Gefäßes entstehen. Sie sind daher von Veränderungen durch die Lagerung im Boden zu unterscheiden. Diese entstehen erst nach Ende der Nutzung und fallen unter die Rubrik [[Erhaltungszustand]]. Nur selten ermöglicht die Identifikation von Gebrauchsspuren auch funktionale Zuweisungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abnutzung===&lt;br /&gt;
Absplitterungen oder Abreibespuren durch wiederholte Benutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmauchspuren/Ruß===&lt;br /&gt;
Anhaftung schwarzen, stark kohlenstoffhaltigen Materials, meist an der Außenseite. Entstehen durch sekundäre Brände im Zuge der Verwendung. Vor allem durch platzieren von Gefäßen wie Töpfen im Herdfeuer zur Erhitzung von Speisen oder anderen Inhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sekundärer Brand===&lt;br /&gt;
Entsteht wie Ruß, stellt jedoch nicht nur eine Anhaftung, sondern eine Veränderung der Farbe des [[Scherbens]] dar. Oft nicht leicht von Mischbränden in der [[Herstellung]] zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inhaltsreste===&lt;br /&gt;
Anhaftungen des Gefäßinhaltes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antike Reparaturen===&lt;br /&gt;
Nach Beschädigung durchgeführte Reparaturen. Meist Durchbohrung der Bruchstücke und Zusammenbinden mithilfe von Draht oder Bändern. Meist sind nur die Durchbohrungen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
*Hofer u. a. 2010: N. Hofer u.a., Handbuch zur Terminologie der mittelalterlichen und Neuzeitlichen Keramik in Österreich. Fundberichte aus Österreich. Materialhefte. Reihe A Sonderheft 12 (Wien 2010) 52.&lt;br /&gt;
*Schneider u. a. 1989: G.Schneider u. a., Naturwissenschftliche Kriterien und Verfahren zur Beschreibung von Keramik. Diskussionsergebnisse der Projektgruppe im Arbeitskreis Archäometrie in der fachgruppe Analytische Chemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Acta Praehistorica et Archaeologica 21/1989 (Berlin) 14.&lt;br /&gt;
*Erdmann u. a. 1984: W. Erdmann u. a., Rahmenterminologie zur Mittelalterlichen Keramik in Norddeutschland. Archäologisches Korrespondenzblatt 14 1984 (Mainz) 422.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Gebrauchsspuren&amp;diff=1557</id>
		<title>Gebrauchsspuren</title>
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		<updated>2021-06-09T08:49:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: Die Seite wurde neu angelegt: „Gebrauchsspuren sind Veränderungen, die durch den (primären) Gebrauch eines Gefäßes entstehen:  ===Abreibespuren===   ===Schmauchspuren===   ===(Speise)Res…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gebrauchsspuren sind Veränderungen, die durch den (primären) Gebrauch eines Gefäßes entstehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abreibespuren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schmauchspuren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===(Speise)Reste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reparaturen===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Ton&amp;diff=1556</id>
		<title>Ton</title>
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		<updated>2021-06-09T08:39:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Tone sind Verwitterungsprodukte silikathaltiger bzw. aluminiumhaltiger Gesteine. Für die Entstehung des Tones ist jedoch neben der mechanischen und chemischen Verwitterung die sogenannte Hydration von großer Bedeutung. Erst diese chemische Wasseranlagerung verleiht dem Ton seine Plastizität. Die reine Tonsubstanz ist das sogenannte Kaolinit (A1203 2Si02 2H20), das sich im Durchschnitt aus etwa 39,4 %&lt;br /&gt;
Aluminiumoxid (AI203), 46,6 % Siliziumdioxid (Si02 - 'Kieselsäure') und 14,0 % Wasser (H20) zusammensetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Tone enthalten jedoch nicht mehr als 50% dieses Kaolins. Die Beimengungen können sehr unterschiedlich sein, so daß die verschiedenen Tone verschiedene Eigenschaften und Eignungen besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigenschaften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 'fett' bezeichnet man einen Ton aus besonders feinen und dicht gelagerten Schlämmteilchen. Er hat einen speckigen Glanz, fühlt sich glatt an und ist geschmeidig. Da sich 'fetter' Ton leicht in die Länge ziehen läßt, bezeichnet man ihn auch als 'langen Ton'. Er trocknet aufgrund seiner Dichte ungleichmäßig, so daß leicht Spannungen und Risse entstehen können. Im Gegensatz dazu steht der 'magere' Ton mit groben Beimengungen, er ist rauh und weil er leicht reißt ('kurzer' Ton) weit weniger plastisch. Sein Vorteil beruht in einem geringeren Schwund und einer geringeren Rißanfälligkeit während des Brandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund wird einem zu fetten Ton meist eine [[Magerung]] zugesetzt. Dazu kann Sand (mineralische Magerung), Spreu oder Mist (organische Magerung) verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebrannte Ton bildet den Scherben (im Gegensatz zum Keramikbruchstück: die Scherbe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==chemische Bestandteile==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kaolin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tongruppen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
*Rainer Schreg, Keramik aus Südwestdeutschland. Eine Hilfe zur Beschreibung, Bestimmung und Datierung archäologischer Funde vom Neolithikum bis zur Neuzeit. In: Barbara Scholkmann (Hrsg.), Lehr- und Arbeitsmaterialien zur Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit³ (Tübingen 1999).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Materialkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:todo!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Kochtopf&amp;diff=1554</id>
		<title>Kochtopf</title>
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		<updated>2021-06-02T10:07:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{fragwürdig}}&lt;br /&gt;
{{stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kochtöpfe sind eigentlich keine keramische Sonderform. Als funktional bedingte Besonderheiten können aber Hängeösen oder [[Dreibeingefäß|Dreibeine]] angebracht gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
*Rainer Schreg, Keramik aus Südwestdeutschland. Eine Hilfe zur Beschreibung, Bestimmung und Datierung archäologischer Funde vom Neolithikum bis zur Neuzeit. In: Barbara Scholkmann (Hrsg.), Lehr- und Arbeitsmaterialien zur Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit³ (Tübingen 1999).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Topf&amp;diff=1553</id>
		<title>Topf</title>
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		<updated>2021-06-02T10:07:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:ABB20-1.jpg|right|mini|Topfform entsprechend dem Leitfaden von Bauer u.a. 1993.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Topf ist eine weit verbreitete hohe [[Gefäßform]]. Es handelt sich um ein Vielzweckgefäß mit zylindrischer oder bauchiger Wand. Das Verhältnis von Höhe zum Mündungsdurchmesser beträgt 1:2 bis 2:1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakteristika==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich ist ein Topf mit Henkeln ausgestattet und wird dann als Henkeltopf bezeichnet. Unter dem Bestand neuzeitlicher Fundkomplexe ist die Gefäßform des Henkeltopfes überwiegend vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der reduzierend bzw. oxidierend gebrannten, unglasierten jüngeren Drehscheibenware herausgebildet, entwickelt sich am Übergang vom Spätmittelalter zur frühen Neuzeit vornehmlich der scheibengedrehte, oxidierend gebrannte (Henkel-)Topf. Kennzeichnend für die neuzeitliche Irdenware ist ein feinsandiger, hell gebrannter Scherben mit gelblicher, rötlicher oder orangener Färbung. Wie am Beispiel Heidelberg, Collegium Academicum ersichtlich ist, umfasst die in der Übergangszeit zur Neuzeit vorhandene Fundmasse vorwiegend Töpfe mit hellem Scherben und einer grünen, gelben bzw. farblosen [[Glasur]] im Gefäßinneren. In der Regel handelt es sich um – für die Neuzeit typische – flache Standbodentöpfe. Vergleichbar zur [[Jüngere Drehscheibenware|Jüngeren Drehscheibenware]], tritt auch hier häufig eine Riefung der Gefäßoberfläche auf. Ebenso kann die Schulter- respektive Halszone mit ein bis zwei waagrechten Graten versehen sein. Die Variante der Henkeltöpfe ist in dem Heidelberger Fundkomplex noch kaum vertreten, nimmt aber später den größten Anteil der neuzeitlichen Fundmassen ein (Gross 1993, 2; Gross 2003, 2f., Gross 2012, 415).&lt;br /&gt;
Neben einer kompletten Innenglasur, erscheinen des Öfteren auch Gefäße mit einer partiellen Glasur, vornehmlich in der inneren Randzone, der restliche Bereich blieb weiterhin porös. Bisher ungeklärt ist die Bedeutung derartig glasierter Gefäße. Ihr Vorhandensein wird in die beginnende Neuzeit konstatiert (ebd.; Gross 1999, 669; Gross 1995a, 58).&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf findet sich ab dem 16. Jh. die [[Engobe]]bemalung mit roten horizontal umlaufenden Bändern im Hals- oder Schulterbereich. Diese Art der Verzierung besteht bis in das 19. Jh. und tritt sogar formenübergreifend auf, wie z.B. auf [[Flasche]]n (Leimen), [[Dreibeintopf|‏‎Dreifußtöpfen]] und einem [[Krug]] (Wiesloch). Glatte Oberflächen lösen die gerieften zunehmend ab (Gross 2003, 3).&lt;br /&gt;
Neben den horizontalen Bändern treten vereinzelt auch wellenförmige Linien auf. Bemerkenswert ist die im Fundkontext der Nachgeburtstöpfe auftretende Bemalung mancher Gefäße mit Engobe unter anderem mit aufgeschriebenen Jahreszahlen, Buchstaben oder (apotropäischen) Symboliken (Drudenfuß und Salomonsiegel) (Gross 1999, 668; Dalacker 2012, 13; Ade-Rademacher 1997, 33ff.).&lt;br /&gt;
Bei den Henkeln handelt es sich meist um flache –  z.T. gesattelte – Bandhenkel, die randständig an das Gefäß angebracht sind und überwiegend am unteren Henkelansatz über eine Fingerdruckmulde verfügen. Diese Druckmulden können aber zusätzlich auch am oberen Henkelansatz vorhanden sein. Oft sind die Verstreich- und Wischspuren der Angarnierungen an der Gefäßoberfläche deutlich zu erkennen, in anderen Fällen wurde sehr sauber gearbeitet.&lt;br /&gt;
Kleinere einseitig glasierte Töpfe (mit Durchmessern unter 10cm) weisen im Fundkomplex Schwäbisch Gmünd, Brandstatt im Randbereich herausgedrückte Ausgussschnauzen auf, wobei dieses Charakteristikum ebenso bei beidseitig glasierten, dennoch größeren Varianten auftritt (Gross 1999, 668).&lt;br /&gt;
Neben unglasierten Töpfen ist die Mehrzahl entweder einseitig oder beidseitig glasiert. Überwiegend war zunächst farblose oder grüne Glasur - vornehmlich innen – angebracht und nimmt seit dem 15. Jh. zu. Das Beispiel Sindelfingen verdeutlicht, dass im überwiegenden Teil neuzeitlicher Fundkomplexe, grün die dominierende Glasurfarbe darstellt. Darüber hinaus sind braune und gelbe, aber auch polychrome Varianten vorhanden, wie etwa die auf der Innenseite auftretende vom Rand vertikal und unregelmäßig verlaufende rotbraune Streifen, meist auf einer weiteren Glasurfarbe aufgebracht (Ade-Rademacher 1997, 26; Ade/Schmid 2011, 229; Gross 2012, 415).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall der Henkeltöpfe lässt sich häufig eine flächige aufgebrachte Engobe auf einem rot gebrannten Scherben feststellen, um diesen hell erscheinen zu lassen. Engoben werden aber auch oft als Grundierung verwendet, um hinterher aufgebrachte Glasuren kräftiger respektive brillanter wirken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Töpfe können unterschiedliche Formen und Größen aufweisen. Ein Mündungsdurchmesser von ca. 12cm und eine Höhe von 14-16 cm erscheinen durchschnittlich, davon kann es auch erhebliche Abweichungen geben. Die Vielfalt der Formen äußert sich beispielsweise in beinahe konischen, aber auch bauchigen Varianten, deren größte Gefäßweite die Bauchzone darstellt, zudem kann der Schwerpunkt in der Mitte, der oberen oder unteren Hälfte des Gefäßes liegen. Ebenfalls vorhanden sind schlanke Töpfe, bei denen der Mündungsdurchmesser größer als die Weite des Bauches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Übergangszeit vom Spätmittelalter zur Neuzeit belegen Funde aus Schwäbisch Hall, Zollhüttengasse 18 noch das Vorhandensein von typischen Karniesrändern an bereits oxidierend gebrannter, unglasierter Irdenware, sowie Ausführungen mit Mittelgrat, wie es in fränkischen Gebieten üblich ist. Später nehmen profilierte Leistenränder zu (Gross 1994, 298), aber auch Wulstränder mit Innenkehlung treten überwiegend in Erscheinung (Ade-Rademacher 1997, 26).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonderformen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bockseckel===&lt;br /&gt;
Eine eigene Form stellt der im Schwäbischen genannte „Bockseckel“ dar, der im mittleren Neckarraum erst im 19. Jahrhundert vertreten ist, wobei er in anderen Gegenden, wie z.B. Pforzheim bereits vor dem ausgehenden 17. Jahrhundert in Erscheinung tritt. Seine Laufzeit bewegt sich meist vom 18.-20. Jahrhundert. Diese schlanken und hohen Gefäße wurden zum Aufstellen von Milch zur Sauermilchgewinnung verwendet. Als spezielle Verwendung respektive Umfunktionierung als Nachgeburtstöpfe ist ein ganzes Ensemble aus Schwaigern-Stetten bekannt (Ade-Rademacher 1997, 36f.; Gross 1999, 669). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachttopf===&lt;br /&gt;
Eine spezielle Form des Topfes ist der Nachttopf. Ein weitausladender Rand und beidseitig angebrachte Henkel stellen die klassische Form dar. Neben bauchigen Varianten existieren ebenfalls zylindrische Formen, wobei erste in Basel in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts und in Hirsau vor 1692 auftritt. Überwiegend treten die Töpfe ohne Verzierung auf, können jedoch horizontale rot (-braune) Zierstreifen im Halsbereich (Schwäbisch Gmünd, Brandstatt) oder Bemalung auf dem Rand (Schwäbisch Hall) aufweisen. Meist waren die Töpfe in Nachtstühle eingebracht, so dass man mit ihnen selbst nicht in Berührung kam, wie auch spätmittelalterliche Darstellungen veranschaulichen (Gross 1999, 676).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kochtopf===&lt;br /&gt;
Kochtöpfe sind eigentlich keine keramische Sonderform. Als funktional bedingte Besonderheiten können aber Hängeösen oder Dreibeine angebracht gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologie==&lt;br /&gt;
Die lange Laufzeit dieser Gefäßform, mit wenigen Veränderungen vom 16.-19. Jahrhundert, sowie die weite Verbreitung mit diversen (klein-) regionalen Differenzierungen, erschweren neben dem unzureichenden Forschungsstand neuzeitlicher Keramik zusätzlich eine feinchronologische Einordnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henkeltöpfe wurden als Milchhafenware noch bis ins 20. Jahrhundert hinein hergestellt, wovon die Überreste eingemauerter Milchhafentöpfe im Giebel eines Fachwerkhauses in Häfnerhaslach (Lkr. Ludwigsburg) zeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kulturgeschichtliche Einordnung und sozialer Kontext==&lt;br /&gt;
Als Vielzweckbehälter fanden sich Henkeltöpfe überwiegend im häuslichen Bereich zur Aufbewahrung von Flüssigkeiten und Lebensmitteln, sowie zur Nutzung als Kochgefäße. Darüber hinaus wurden sie im Gewerbe, beispielsweise zur Verwahrung von Glasuren und Engoben eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer solchen profanen Nutzung wurden Töpfe in der Neuzeit ebenfalls in einem rituellen Kontext der Bestattung von Nachgeburten verwendet respektive umfunktioniert (zu Nachgeburtstöpfen: Dalacker 2012, 12; Ade-Rademacher 1997, 26).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
*Ade-Rademacher 1997: D. Ade-Rademacher, „...ein neuer, mit Deckel bedeckter Hafen...“ – Die Gefäße und das Problem der Datierung neuzeitlicher Keramik. In: „Wo weder Sonne noch Mond hinscheint“. Archäologische Nachweise von Nachgeburtsbestattungen in der frühen Neuzeit. Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg 36 (Stuttgart 1997), 26-38.&lt;br /&gt;
*Ade/ Schmid 2011: D. Ade/B. Schmid, Wo weder Sonne noch Mond hinscheint. Der Brauch der Nachgeburtsbestattung. Mitteilungen der deutschen Gesellschaft für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit 23 (Paderborn 2011), 227-236.&lt;br /&gt;
* Bauer u. a. 1993: I. Bauer/W. Endres/B. Kerkhoff-Hader u. a., Leitfaden zur Keramikbeschreibung (Mittelalter - Neuzeit). Terminologie - Typologie - Technologie2. Kat. Prähist. Staatsamml. München Beih. 2 (Kallmünz/Opf. 1993) &lt;br /&gt;
*Dalacker 2012: S. Dalacker, Ritueller Umgang mit der Nachgeburt aus archäologisch-interdisziplinärer Perspektive. Frühneuzeitliche Nachgeburtsbestattungen aus dem Fundkomplex Ammerbuch-Entringen, Kirchstraße 7, unpubl. BA-Arbeit (Tübingen 2012).&lt;br /&gt;
*Gross 1993: U. Gross, Funde des ausgehenden Mittelalters und der beginnenden Neuzeit von der Hinterburg in Neckarsteinach. Gesch.Bll. Kreis Bergstraße 26 (Heppenheim 1993).&lt;br /&gt;
*Gross 1994: U. Gross, Irdenware und grünes Glas in der Latrine. In: Hausgeschichten. Bauen und Wohnen im alten Hall und seiner Katharinenvorstadt (Sigmaringen 1994).&lt;br /&gt;
*Gross 1995: U. Gross, „Allerhandt grimppel auch kuchingeschürr…“ In: A. Stangl et al., Mönche und Scholaren. Funde aus 900 Jahren Kloster Alpirsbach [1095 – 1995] (Karlsruhe 1995).&lt;br /&gt;
*Gross 1995 [Gottesaue]: U. Gross, Mittelalterliche Funde aus Kloster Gottesaue. In: P. Rückert (Hrsg.), Gottesaue. Kloster und Schloß (Karlsruhe 1995).&lt;br /&gt;
*Gross 1999: U. Gross, Schwäbisch Gmünd-Brandstätt: Keramikfunde aus einer Kellerverfüllung der Zeit um 1800. Fundberichte aus Baden-Württemberg 23 (Stuttgart 1999).&lt;br /&gt;
*Gross 2001: U. Gross, Gefäß-, Gerät- und Spielzeugfunde aus dem Dorment. In: Landesdenkmalamt Baden-Württemberg (Hrsg.), Apirsbach. Zur Geschichte von Kloster und Stadt. Forschungen und Berichte der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg 10 (Stuttgart 2001) 831-878.&lt;br /&gt;
*Gross 2003: U. Gross, Neuzeitliche Keramik im nördlichen Baden (16.-19. Jh.) (Heidelberg 2003).&lt;br /&gt;
*Gross 2012: U. Gross, Die mittelalterliche und neuzeitlichen Keramik-, Metall- und Beinfunde. In:  P. Marzolff/ F. Klein/ U. Gross, Forschungen zum Heiligenberg bei Heidelberg: Forschungsgeschichte, Fundmaterial, Restaurierung (Forschungen und Berichte der Archäologie des Mittelalters in Baden-Württemberg 32 (Stuttgart 2012) 393-563.&lt;br /&gt;
*Schreg 1999: R. Schreg, Keramik aus Südwestdeutschland. Eine Hilfe zur Beschreibung, Bestimmung und Datierung archäologischer Funde vom Neolithikum bis zur Neuzeit. In: Barbara Scholkmann (Hrsg.), Lehr- und Arbeitsmaterialien zur Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit³ (Tübingen 1999).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{[Kategorie:Formenkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Topf&amp;diff=1552</id>
		<title>Topf</title>
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		<updated>2021-06-02T10:07:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:ABB20-1.jpg|right|mini|Topfform entsprechend dem Leitfaden von Bauer u.a. 1993.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Topf ist eine weit verbreitete hohe [[Gefäßform]]. Es handelt sich um ein Vielzweckgefäß mit zylindrischer oder bauchiger Wand. Das Verhältnis von Höhe zum Mündungsdurchmesser beträgt 1:2 bis 2:1. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakteristika==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich ist ein Topf mit Henkeln ausgestattet und wird dann als Henkeltopf bezeichnet. Unter dem Bestand neuzeitlicher Fundkomplexe ist die Gefäßform des Henkeltopfes überwiegend vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der reduzierend bzw. oxidierend gebrannten, unglasierten jüngeren Drehscheibenware herausgebildet, entwickelt sich am Übergang vom Spätmittelalter zur frühen Neuzeit vornehmlich der scheibengedrehte, oxidierend gebrannte (Henkel-)Topf. Kennzeichnend für die neuzeitliche Irdenware ist ein feinsandiger, hell gebrannter Scherben mit gelblicher, rötlicher oder orangener Färbung. Wie am Beispiel Heidelberg, Collegium Academicum ersichtlich ist, umfasst die in der Übergangszeit zur Neuzeit vorhandene Fundmasse vorwiegend Töpfe mit hellem Scherben und einer grünen, gelben bzw. farblosen [[Glasur]] im Gefäßinneren. In der Regel handelt es sich um – für die Neuzeit typische – flache Standbodentöpfe. Vergleichbar zur [[Jüngere Drehscheibenware|Jüngeren Drehscheibenware]], tritt auch hier häufig eine Riefung der Gefäßoberfläche auf. Ebenso kann die Schulter- respektive Halszone mit ein bis zwei waagrechten Graten versehen sein. Die Variante der Henkeltöpfe ist in dem Heidelberger Fundkomplex noch kaum vertreten, nimmt aber später den größten Anteil der neuzeitlichen Fundmassen ein (Gross 1993, 2; Gross 2003, 2f., Gross 2012, 415).&lt;br /&gt;
Neben einer kompletten Innenglasur, erscheinen des Öfteren auch Gefäße mit einer partiellen Glasur, vornehmlich in der inneren Randzone, der restliche Bereich blieb weiterhin porös. Bisher ungeklärt ist die Bedeutung derartig glasierter Gefäße. Ihr Vorhandensein wird in die beginnende Neuzeit konstatiert (ebd.; Gross 1999, 669; Gross 1995a, 58).&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf findet sich ab dem 16. Jh. die [[Engobe]]bemalung mit roten horizontal umlaufenden Bändern im Hals- oder Schulterbereich. Diese Art der Verzierung besteht bis in das 19. Jh. und tritt sogar formenübergreifend auf, wie z.B. auf [[Flasche]]n (Leimen), [[Dreibeintopf|‏‎Dreifußtöpfen]] und einem [[Krug]] (Wiesloch). Glatte Oberflächen lösen die gerieften zunehmend ab (Gross 2003, 3).&lt;br /&gt;
Neben den horizontalen Bändern treten vereinzelt auch wellenförmige Linien auf. Bemerkenswert ist die im Fundkontext der Nachgeburtstöpfe auftretende Bemalung mancher Gefäße mit Engobe unter anderem mit aufgeschriebenen Jahreszahlen, Buchstaben oder (apotropäischen) Symboliken (Drudenfuß und Salomonsiegel) (Gross 1999, 668; Dalacker 2012, 13; Ade-Rademacher 1997, 33ff.).&lt;br /&gt;
Bei den Henkeln handelt es sich meist um flache –  z.T. gesattelte – Bandhenkel, die randständig an das Gefäß angebracht sind und überwiegend am unteren Henkelansatz über eine Fingerdruckmulde verfügen. Diese Druckmulden können aber zusätzlich auch am oberen Henkelansatz vorhanden sein. Oft sind die Verstreich- und Wischspuren der Angarnierungen an der Gefäßoberfläche deutlich zu erkennen, in anderen Fällen wurde sehr sauber gearbeitet.&lt;br /&gt;
Kleinere einseitig glasierte Töpfe (mit Durchmessern unter 10cm) weisen im Fundkomplex Schwäbisch Gmünd, Brandstatt im Randbereich herausgedrückte Ausgussschnauzen auf, wobei dieses Charakteristikum ebenso bei beidseitig glasierten, dennoch größeren Varianten auftritt (Gross 1999, 668).&lt;br /&gt;
Neben unglasierten Töpfen ist die Mehrzahl entweder einseitig oder beidseitig glasiert. Überwiegend war zunächst farblose oder grüne Glasur - vornehmlich innen – angebracht und nimmt seit dem 15. Jh. zu. Das Beispiel Sindelfingen verdeutlicht, dass im überwiegenden Teil neuzeitlicher Fundkomplexe, grün die dominierende Glasurfarbe darstellt. Darüber hinaus sind braune und gelbe, aber auch polychrome Varianten vorhanden, wie etwa die auf der Innenseite auftretende vom Rand vertikal und unregelmäßig verlaufende rotbraune Streifen, meist auf einer weiteren Glasurfarbe aufgebracht (Ade-Rademacher 1997, 26; Ade/Schmid 2011, 229; Gross 2012, 415).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall der Henkeltöpfe lässt sich häufig eine flächige aufgebrachte Engobe auf einem rot gebrannten Scherben feststellen, um diesen hell erscheinen zu lassen. Engoben werden aber auch oft als Grundierung verwendet, um hinterher aufgebrachte Glasuren kräftiger respektive brillanter wirken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Töpfe können unterschiedliche Formen und Größen aufweisen. Ein Mündungsdurchmesser von ca. 12cm und eine Höhe von 14-16 cm erscheinen durchschnittlich, davon kann es auch erhebliche Abweichungen geben. Die Vielfalt der Formen äußert sich beispielsweise in beinahe konischen, aber auch bauchigen Varianten, deren größte Gefäßweite die Bauchzone darstellt, zudem kann der Schwerpunkt in der Mitte, der oberen oder unteren Hälfte des Gefäßes liegen. Ebenfalls vorhanden sind schlanke Töpfe, bei denen der Mündungsdurchmesser größer als die Weite des Bauches ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Übergangszeit vom Spätmittelalter zur Neuzeit belegen Funde aus Schwäbisch Hall, Zollhüttengasse 18 noch das Vorhandensein von typischen Karniesrändern an bereits oxidierend gebrannter, unglasierter Irdenware, sowie Ausführungen mit Mittelgrat, wie es in fränkischen Gebieten üblich ist. Später nehmen profilierte Leistenränder zu (Gross 1994, 298), aber auch Wulstränder mit Innenkehlung treten überwiegend in Erscheinung (Ade-Rademacher 1997, 26).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonderformen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bockseckel===&lt;br /&gt;
Eine eigene Form stellt der im Schwäbischen genannte „Bockseckel“ dar, der im mittleren Neckarraum erst im 19. Jahrhundert vertreten ist, wobei er in anderen Gegenden, wie z.B. Pforzheim bereits vor dem ausgehenden 17. Jahrhundert in Erscheinung tritt. Seine Laufzeit bewegt sich meist vom 18.-20. Jahrhundert. Diese schlanken und hohen Gefäße wurden zum Aufstellen von Milch zur Sauermilchgewinnung verwendet. Als spezielle Verwendung respektive Umfunktionierung als Nachgeburtstöpfe ist ein ganzes Ensemble aus Schwaigern-Stetten bekannt (Ade-Rademacher 1997, 36f.; Gross 1999, 669). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachttopf===&lt;br /&gt;
Eine spezielle Form des Topfes ist der Nachttopf. Ein weitausladender Rand und beidseitig angebrachte Henkel stellen die klassische Form dar. Neben bauchigen Varianten existieren ebenfalls zylindrische Formen, wobei erste in Basel in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts und in Hirsau vor 1692 auftritt. Überwiegend treten die Töpfe ohne Verzierung auf, können jedoch horizontale rot (-braune) Zierstreifen im Halsbereich (Schwäbisch Gmünd, Brandstatt) oder Bemalung auf dem Rand (Schwäbisch Hall) aufweisen. Meist waren die Töpfe in Nachtstühle eingebracht, so dass man mit ihnen selbst nicht in Berührung kam, wie auch spätmittelalterliche Darstellungen veranschaulichen (Gross 1999, 676).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kochtopf==&lt;br /&gt;
Kochtöpfe sind eigentlich keine keramische Sonderform. Als funktional bedingte Besonderheiten können aber Hängeösen oder Dreibeine angebracht gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologie==&lt;br /&gt;
Die lange Laufzeit dieser Gefäßform, mit wenigen Veränderungen vom 16.-19. Jahrhundert, sowie die weite Verbreitung mit diversen (klein-) regionalen Differenzierungen, erschweren neben dem unzureichenden Forschungsstand neuzeitlicher Keramik zusätzlich eine feinchronologische Einordnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henkeltöpfe wurden als Milchhafenware noch bis ins 20. Jahrhundert hinein hergestellt, wovon die Überreste eingemauerter Milchhafentöpfe im Giebel eines Fachwerkhauses in Häfnerhaslach (Lkr. Ludwigsburg) zeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kulturgeschichtliche Einordnung und sozialer Kontext==&lt;br /&gt;
Als Vielzweckbehälter fanden sich Henkeltöpfe überwiegend im häuslichen Bereich zur Aufbewahrung von Flüssigkeiten und Lebensmitteln, sowie zur Nutzung als Kochgefäße. Darüber hinaus wurden sie im Gewerbe, beispielsweise zur Verwahrung von Glasuren und Engoben eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer solchen profanen Nutzung wurden Töpfe in der Neuzeit ebenfalls in einem rituellen Kontext der Bestattung von Nachgeburten verwendet respektive umfunktioniert (zu Nachgeburtstöpfen: Dalacker 2012, 12; Ade-Rademacher 1997, 26).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhinweise ==&lt;br /&gt;
*Ade-Rademacher 1997: D. Ade-Rademacher, „...ein neuer, mit Deckel bedeckter Hafen...“ – Die Gefäße und das Problem der Datierung neuzeitlicher Keramik. In: „Wo weder Sonne noch Mond hinscheint“. Archäologische Nachweise von Nachgeburtsbestattungen in der frühen Neuzeit. Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg 36 (Stuttgart 1997), 26-38.&lt;br /&gt;
*Ade/ Schmid 2011: D. Ade/B. Schmid, Wo weder Sonne noch Mond hinscheint. Der Brauch der Nachgeburtsbestattung. Mitteilungen der deutschen Gesellschaft für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit 23 (Paderborn 2011), 227-236.&lt;br /&gt;
* Bauer u. a. 1993: I. Bauer/W. Endres/B. Kerkhoff-Hader u. a., Leitfaden zur Keramikbeschreibung (Mittelalter - Neuzeit). Terminologie - Typologie - Technologie2. Kat. Prähist. Staatsamml. München Beih. 2 (Kallmünz/Opf. 1993) &lt;br /&gt;
*Dalacker 2012: S. Dalacker, Ritueller Umgang mit der Nachgeburt aus archäologisch-interdisziplinärer Perspektive. Frühneuzeitliche Nachgeburtsbestattungen aus dem Fundkomplex Ammerbuch-Entringen, Kirchstraße 7, unpubl. BA-Arbeit (Tübingen 2012).&lt;br /&gt;
*Gross 1993: U. Gross, Funde des ausgehenden Mittelalters und der beginnenden Neuzeit von der Hinterburg in Neckarsteinach. Gesch.Bll. Kreis Bergstraße 26 (Heppenheim 1993).&lt;br /&gt;
*Gross 1994: U. Gross, Irdenware und grünes Glas in der Latrine. In: Hausgeschichten. Bauen und Wohnen im alten Hall und seiner Katharinenvorstadt (Sigmaringen 1994).&lt;br /&gt;
*Gross 1995: U. Gross, „Allerhandt grimppel auch kuchingeschürr…“ In: A. Stangl et al., Mönche und Scholaren. Funde aus 900 Jahren Kloster Alpirsbach [1095 – 1995] (Karlsruhe 1995).&lt;br /&gt;
*Gross 1995 [Gottesaue]: U. Gross, Mittelalterliche Funde aus Kloster Gottesaue. In: P. Rückert (Hrsg.), Gottesaue. Kloster und Schloß (Karlsruhe 1995).&lt;br /&gt;
*Gross 1999: U. Gross, Schwäbisch Gmünd-Brandstätt: Keramikfunde aus einer Kellerverfüllung der Zeit um 1800. Fundberichte aus Baden-Württemberg 23 (Stuttgart 1999).&lt;br /&gt;
*Gross 2001: U. Gross, Gefäß-, Gerät- und Spielzeugfunde aus dem Dorment. In: Landesdenkmalamt Baden-Württemberg (Hrsg.), Apirsbach. Zur Geschichte von Kloster und Stadt. Forschungen und Berichte der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg 10 (Stuttgart 2001) 831-878.&lt;br /&gt;
*Gross 2003: U. Gross, Neuzeitliche Keramik im nördlichen Baden (16.-19. Jh.) (Heidelberg 2003).&lt;br /&gt;
*Gross 2012: U. Gross, Die mittelalterliche und neuzeitlichen Keramik-, Metall- und Beinfunde. In:  P. Marzolff/ F. Klein/ U. Gross, Forschungen zum Heiligenberg bei Heidelberg: Forschungsgeschichte, Fundmaterial, Restaurierung (Forschungen und Berichte der Archäologie des Mittelalters in Baden-Württemberg 32 (Stuttgart 2012) 393-563.&lt;br /&gt;
*Schreg 1999: R. Schreg, Keramik aus Südwestdeutschland. Eine Hilfe zur Beschreibung, Bestimmung und Datierung archäologischer Funde vom Neolithikum bis zur Neuzeit. In: Barbara Scholkmann (Hrsg.), Lehr- und Arbeitsmaterialien zur Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit³ (Tübingen 1999).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{[Kategorie:Formenkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefäßform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
	</entry>
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		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Ulmer_Gruppe_(Ulm,_FMa)&amp;diff=1536</id>
		<title>Ulmer Gruppe (Ulm, FMa)</title>
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		<updated>2021-05-26T10:51:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{stub}}&lt;br /&gt;
Es handelt sich zumindest teilweise um eine [[nachgedrehte Ware]] aus dem Ulmer Raum. Typisch sind einfache gerundete Randbildungen und eine Facettierung der Gefäßunterteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsgeschichte==&lt;br /&gt;
Erstmals hate Uwe Lobbedey bei der Bearbeitung der Funde vom Ulmer Weinhof diese Gruppe definiert. Das eigentliche Manuskript mit der detaillierten Fundvorlage blieb unpubliziert, doch wurde die Ulmer Gruppe 1963 bei einem Keramik-Workshop in Freiburg behandelt (Hübener/ Lobbedey 1964, 111ff.) und auch in Lobbedeys Dissertation (Lobbedey 1968) angesprochen. Wolfgang Hübener hat seinerseits ausgehend von der Grabkeramik des Gräberfeldes [[Ulm, Kienlesberg]] einige regionale Merkmale der dortigen [[Rippen- und Buckelkeramik]] herausgestellt (Hübener 1969). In Ulm liegen weitere Beispiele vor allem vom Weinhofareal, aber auch vom Grünen Hof vor. &lt;br /&gt;
In der Folgezeit wurden immer wieder Funde mit der Ulmer Gruppe in Bezug gesetzt, so z.B. aus der Siedlung [[Ulm-Eggingen, Lippenöschle]] oder dem merowingerzeitlichen Gräberfeld von [[Schelklingen, Lange Gasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuweisungen von weiter entfernt gelegenen Fundorten (z. B. Unterjesingen: Stegmaier 2001) erfolgten oft nur über einen oberflächlcihen Vergleich und bedürfen einer näheren Prüfung. Die Zuschreibung von Funden der ‚feinsandig glimmerhaltigen Keramik‘ aus [[Geislingen, Mühlwiesen]] konnte bei einem Abgleich mit den Funden vom Ulmer Weinhof nicht bestätigt werden (Schreg 1999, 458).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakteristika==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herstellungstechnik===&lt;br /&gt;
handgemcht oder nachgedreht. &lt;br /&gt;
Wandung und Boden sind dickwandig gewülstet, Außenseite und Innenrand sind durchAbstreichen geebnet, wobei teils ohne, teils mit Handtöpferscheibe gearbeitet wurde. Die auf dem unteren Teil der Gefäße senkrecht verlaufenden Glättstriche bringen dort den charakteristischen Eindruck einer Facettierung hervor  (Hübener/ Lobbedey 1964, 111ff.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brand/ Farbe===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
grau bis hellbraun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magerung===&lt;br /&gt;
Die Ware zeichnet sich durch einen glimmerhaltigen, sehr stark mit feinem Sand versetzten, grauen bis hellbraunen Scherben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberflächenbeschaffenheit===&lt;br /&gt;
Die Oberfläche ist vielfach geglättet, wobei das Gefäßunterteil durch senkrechte Glättstriche häufig eine „Facettierung“ aufweist (Hübener/ Lobbedey 1964, 111ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verzierungen===&lt;br /&gt;
Während die Gefäße in der Siedlung [[Ulm-Eggingen, Lippenöschle]] durchgehend un-verziert sind, sind im Ulmer Stadtgebiet sehr vielfältige Verzierungen auszumachen: &lt;br /&gt;
*Wellenlinien&lt;br /&gt;
*Dellen&lt;br /&gt;
*Horizontallinien &lt;br /&gt;
*Wellenbänder, kombiniert mit Horizontallinien&lt;br /&gt;
*Einzelstempel und einfache Einstiche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten==&lt;br /&gt;
Ähnliche Funde aus umliegenden Fundorten bleiben in einer Zuweisung oft unsicher und stellen evtl. Varianten dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefäßformen==&lt;br /&gt;
Vor allem sind hohen Töpfe bekannt, doch insgesamt ergibt sich eine erhebliche Variationsbreite mit Kannen, Krügen und Schüsseln. Neben dickwandigen Gefäßen treten auch solche mit einer dünenren Wandstärke auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise sind die im Bereich der östlichen schwäbischen Alb in merowingerzeit-lichen Gräbern auftretenden Rippen- und Buckelgefäße zumindest teilweise im Zusammen-hang zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bodenausbildung===&lt;br /&gt;
In Ulm wurde am Übergang zum Boden eine Facettierung beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Randformen==&lt;br /&gt;
einfache gerundete Randbildungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Formenspektrum umfasst vor allem Töpfe, für die ausgebogene Ränder kennzeichnend sind. Die Randpartie ist in einigen Fällen deutlich verdickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung==&lt;br /&gt;
Raum Ulm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===wichtige Fundstelle===&lt;br /&gt;
*[[Ulm, Weinhof]]&lt;br /&gt;
*[[Ulm, Kienlesberg]]&lt;br /&gt;
*[[Schelklingen, Lange Gasse]]&lt;br /&gt;
*[[Ulm-Eggingen, Lippenöschle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kulturgeschichtliche Einordnung und sozialer Kontext==&lt;br /&gt;
Bereits Hünener und Lobbedey (1964) konstatierten  wechselnde Einflüsse sowohl von der rauwandige Drehscheibenware, als auch der reduzierend gebrannten geglätteten [[Knickwandware]]. Insgesamt stellten sie die Ulmer Gruppe jedoch in den Kontext der [[Kammstrichware]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologie==&lt;br /&gt;
Die Datierung der Ulmer Gruppe stützt sich auf das Vorkommen in den merowingerzeitliche Reihengräbern von [[Ulm, Kienlesberg]], wobei dort aufgrund der frühen Untersuchung in der Mitte des 19. Jahrhunderts keine gesicherten Grabkontexte vorliegen. Es ist zudem unsicher, wie lange diese Keramik über das Ende der Beigabensitte hinaus produziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren wurde auf das stratigraphische Verknüpfung in [[Ulm, Weinhof]] mit Funden der [[Rauwandige Drehscheibenware Donzdorfer Art (Neckarland/ Schwäb. Alb, FMa)|Donzdorfer Ware]] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Gross 1989: U. Gross, Das Fundmaterial. In: C.-J. Kind (Hrsg.),Ulm-Eggingen. Die Ausgrabungen 1982 bis 1985 in der bandkeramischen Siedlung und der mittelalterlichen Wüstung. Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg 34 (Stuttgart 1989) 332–361.&lt;br /&gt;
*Gross 2009: U. Gross, Drehscheibenware des frühen und hohen Mittelalters in Ulm. In: U. Gross/A. Kottmann/J. Scheschkewitz (Hrsg.), Frühe Städte – Frühe Pfalzen. Neue Forschungen zu zentralen Orten des Früh- und Hochmittelalters in Süddeutschland und der Nordschweiz. Ergebnisse eines Kolloquiums am 28. und 29. April 2009 im Rathaus zu Ulm. Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg 58 (Stuttgart 2009) 51–58.&lt;br /&gt;
*Hübener 1969: W. Hübener, Absatzgebiete frühgeschichtlicher Töpfereien in der Zone nördlich der Alpen. Beiträge zur Keramik der Merowingerzeit. Antiquitas R. 3, 6 (Bonn 1969).&lt;br /&gt;
*Hübener/ Lobbedey 1964: W. Hübener/U. Lobbedey, Zur Struktur der Keramik in der späten Merowingerzeit. Beobachtungen an süddeutschen Grab-und Siedlungsfunden. Bonner Jahrb. 164, 1964, 88-129.&lt;br /&gt;
*Koch 1993: R. Koch, Keramik des frühen und hohen Mittelalters aus Bayerisch-Schwaben. In: Forschungen zur Geschichte der Keramik in Schwaben. Arbeitsh. Bayer. Landesamt Denkmalpfl. 58 (München 1993) 119-128.&lt;br /&gt;
*Lobbedey 1968: U. Lobbedey, Untersuchungen mittelalterlicher Keramik vornehmlich in Südwestdeutschland. Arb. Frühmittelalterforsch. 3 (Berlin 1968).&lt;br /&gt;
*Lobbedeey 1972: U. Lobbedey, Keramik. In: G.P. Fehring (Hrsg.), Unterregenbach. Kirchen, Herrensitz, Siedlungsbereiche. Forsch. u. Ber. Arch. Mittelalter Bad.-Württ. I (Stuttgart 1972) 184-206.&lt;br /&gt;
*Maier 1994: K. H. Maier, Eine mittelalterliche Siedlung auf Markung Urspring (Gemeinde Lonsee, Alb-Donau-Kreis). Materialh. Arch. Bad.-Württ. 23 (Stuttgart 1994).&lt;br /&gt;
*Scholkmann 1981: B. Scholkmann, Die Grabungen in der evangelischen Mauritiuskirche zu Aldingen, Landkreis Tuttlingen. In: Forschungen und Berichte zur Archäologie des Mittelalters in Baden-Würltemberg 7 (Stuttgart 1981) 223-302.&lt;br /&gt;
*Schmid 1992: D. Schmid, Das alamannische Gräberfeld von Schelklingen, Alb-Donau-Kreis. Fundber. Bad.-Württ. 17/1, 1992, 441–519.&lt;br /&gt;
*Stegmaier 2001: G. Stegmaier, Früh- bis hochmittelalterliche Siedlungsreste aus Tübingen-Unterjesingen. Arch. Ausgr. Bad.-Württ. 2001, 183–185.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Warenart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Materialkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramik des 6. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramik des 7. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramik des 8. Jahrhunderts]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Ulmer_Gruppe_(Ulm,_FMa)&amp;diff=1535</id>
		<title>Ulmer Gruppe (Ulm, FMa)</title>
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		<updated>2021-05-26T10:50:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{stub}}&lt;br /&gt;
Es handelt sich zumindest teilweise um eine [[nachgedrehte Ware]] aus dem Ulmer Raum. Typisch sind einfache gerundete Randbildungen und eine Facettierung der Gefäßunterteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsgeschichte==&lt;br /&gt;
Erstmals hate Uwe Lobbedey bei der Bearbeitung der Funde vom Ulmer Weinhof diese Gruppe definiert. Das eigentliche Manuskript mit der detaillierten Fundvorlage blieb unpubliziert, doch wurde die Ulmer Gruppe 1963 bei einem Keramik-Workshop in Freiburg behandelt (Hübener/ Lobbedey 1964, 111ff.) und auch in Lobbedeys Dissertation (Lobbedey 1968) angesprochen. Wolfgang Hübener hat seinerseits ausgehend von der Grabkeramik des Gräberfeldes [[Ulm, Kienlesberg]] einige regionale Merkmale der dortigen [[Rippen- und Buckelkeramik]] herausgestellt (Hübener 1969). In [[w:Ulm|Ulm]] liegen weitere Beispiele vor allem vom Weinhofareal, aber auch vom Grünen Hof vor. &lt;br /&gt;
In der Folgezeit wurden immer wieder Funde mit der Ulmer Gruppe in Bezug gesetzt, so z.B. aus der Siedlung [[Ulm-Eggingen, Lippenöschle]] oder dem merowingerzeitlichen Gräberfeld von [[Schelklingen, Lange Gasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuweisungen von weiter entfernt gelegenen Fundorten (z. B. Unterjesingen: Stegmaier 2001) erfolgten oft nur über einen oberflächlcihen Vergleich und bedürfen einer näheren Prüfung. Die Zuschreibung von Funden der ‚feinsandig glimmerhaltigen Keramik‘ aus [[Geislingen, Mühlwiesen]] konnte bei einem Abgleich mit den Funden vom Ulmer Weinhof nicht bestätigt werden (Schreg 1999, 458).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakteristika==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herstellungstechnik===&lt;br /&gt;
handgemcht oder nachgedreht. &lt;br /&gt;
Wandung und Boden sind dickwandig gewülstet, Außenseite und Innenrand sind durchAbstreichen geebnet, wobei teils ohne, teils mit Handtöpferscheibe gearbeitet wurde. Die auf dem unteren Teil der Gefäße senkrecht verlaufenden Glättstriche bringen dort den charakteristischen Eindruck einer Facettierung hervor  (Hübener/ Lobbedey 1964, 111ff.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brand/ Farbe===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
grau bis hellbraun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magerung===&lt;br /&gt;
Die Ware zeichnet sich durch einen glimmerhaltigen, sehr stark mit feinem Sand versetzten, grauen bis hellbraunen Scherben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberflächenbeschaffenheit===&lt;br /&gt;
Die Oberfläche ist vielfach geglättet, wobei das Gefäßunterteil durch senkrechte Glättstriche häufig eine „Facettierung“ aufweist (Hübener/ Lobbedey 1964, 111ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verzierungen===&lt;br /&gt;
Während die Gefäße in der Siedlung [[Ulm-Eggingen, Lippenöschle]] durchgehend un-verziert sind, sind im Ulmer Stadtgebiet sehr vielfältige Verzierungen auszumachen: &lt;br /&gt;
*Wellenlinien&lt;br /&gt;
*Dellen&lt;br /&gt;
*Horizontallinien &lt;br /&gt;
*Wellenbänder, kombiniert mit Horizontallinien&lt;br /&gt;
*Einzelstempel und einfache Einstiche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten==&lt;br /&gt;
Ähnliche Funde aus umliegenden Fundorten bleiben in einer Zuweisung oft unsicher und stellen evtl. Varianten dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefäßformen==&lt;br /&gt;
Vor allem sind hohen Töpfe bekannt, doch insgesamt ergibt sich eine erhebliche Variationsbreite mit Kannen, Krügen und Schüsseln. Neben dickwandigen Gefäßen treten auch solche mit einer dünenren Wandstärke auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise sind die im Bereich der östlichen schwäbischen Alb in merowingerzeit-lichen Gräbern auftretenden Rippen- und Buckelgefäße zumindest teilweise im Zusammen-hang zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bodenausbildung===&lt;br /&gt;
In Ulm wurde am Übergang zum Boden eine Facettierung beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Randformen==&lt;br /&gt;
einfache gerundete Randbildungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Formenspektrum umfasst vor allem Töpfe, für die ausgebogene Ränder kennzeichnend sind. Die Randpartie ist in einigen Fällen deutlich verdickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung==&lt;br /&gt;
Raum Ulm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===wichtige Fundstelle===&lt;br /&gt;
*[[Ulm, Weinhof]]&lt;br /&gt;
*[[Ulm, Kienlesberg]]&lt;br /&gt;
*[[Schelklingen, Lange Gasse]]&lt;br /&gt;
*[[Ulm-Eggingen, Lippenöschle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kulturgeschichtliche Einordnung und sozialer Kontext==&lt;br /&gt;
Bereits Hünener und Lobbedey (1964) konstatierten  wechselnde Einflüsse sowohl von der rauwandige Drehscheibenware, als auch der reduzierend gebrannten geglätteten [[Knickwandware]]. Insgesamt stellten sie die Ulmer Gruppe jedoch in den Kontext der [[Kammstrichware]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologie==&lt;br /&gt;
Die Datierung der Ulmer Gruppe stützt sich auf das Vorkommen in den merowingerzeitliche Reihengräbern von [[Ulm, Kienlesberg]], wobei dort aufgrund der frühen Untersuchung in der Mitte des 19. Jahrhunderts keine gesicherten Grabkontexte vorliegen. Es ist zudem unsicher, wie lange diese Keramik über das Ende der Beigabensitte hinaus produziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren wurde auf das stratigraphische Verknüpfung in [[Ulm, Weinhof]] mit Funden der [[Rauwandige Drehscheibenware Donzdorfer Art (Neckarland/ Schwäb. Alb, FMa)|Donzdorfer Ware]] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Gross 1989: U. Gross, Das Fundmaterial. In: C.-J. Kind (Hrsg.),Ulm-Eggingen. Die Ausgrabungen 1982 bis 1985 in der bandkeramischen Siedlung und der mittelalterlichen Wüstung. Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg 34 (Stuttgart 1989) 332–361.&lt;br /&gt;
*Gross 2009: U. Gross, Drehscheibenware des frühen und hohen Mittelalters in Ulm. In: U. Gross/A. Kottmann/J. Scheschkewitz (Hrsg.), Frühe Städte – Frühe Pfalzen. Neue Forschungen zu zentralen Orten des Früh- und Hochmittelalters in Süddeutschland und der Nordschweiz. Ergebnisse eines Kolloquiums am 28. und 29. April 2009 im Rathaus zu Ulm. Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg 58 (Stuttgart 2009) 51–58.&lt;br /&gt;
*Hübener 1969: W. Hübener, Absatzgebiete frühgeschichtlicher Töpfereien in der Zone nördlich der Alpen. Beiträge zur Keramik der Merowingerzeit. Antiquitas R. 3, 6 (Bonn 1969).&lt;br /&gt;
*Hübener/ Lobbedey 1964: W. Hübener/U. Lobbedey, Zur Struktur der Keramik in der späten Merowingerzeit. Beobachtungen an süddeutschen Grab-und Siedlungsfunden. Bonner Jahrb. 164, 1964, 88-129.&lt;br /&gt;
*Koch 1993: R. Koch, Keramik des frühen und hohen Mittelalters aus Bayerisch-Schwaben. In: Forschungen zur Geschichte der Keramik in Schwaben. Arbeitsh. Bayer. Landesamt Denkmalpfl. 58 (München 1993) 119-128.&lt;br /&gt;
*Lobbedey 1968: U. Lobbedey, Untersuchungen mittelalterlicher Keramik vornehmlich in Südwestdeutschland. Arb. Frühmittelalterforsch. 3 (Berlin 1968).&lt;br /&gt;
*Lobbedeey 1972: U. Lobbedey, Keramik. In: G.P. Fehring (Hrsg.), Unterregenbach. Kirchen, Herrensitz, Siedlungsbereiche. Forsch. u. Ber. Arch. Mittelalter Bad.-Württ. I (Stuttgart 1972) 184-206.&lt;br /&gt;
*Maier 1994: K. H. Maier, Eine mittelalterliche Siedlung auf Markung Urspring (Gemeinde Lonsee, Alb-Donau-Kreis). Materialh. Arch. Bad.-Württ. 23 (Stuttgart 1994).&lt;br /&gt;
*Scholkmann 1981: B. Scholkmann, Die Grabungen in der evangelischen Mauritiuskirche zu Aldingen, Landkreis Tuttlingen. In: Forschungen und Berichte zur Archäologie des Mittelalters in Baden-Würltemberg 7 (Stuttgart 1981) 223-302.&lt;br /&gt;
*Schmid 1992: D. Schmid, Das alamannische Gräberfeld von Schelklingen, Alb-Donau-Kreis. Fundber. Bad.-Württ. 17/1, 1992, 441–519.&lt;br /&gt;
*Stegmaier 2001: G. Stegmaier, Früh- bis hochmittelalterliche Siedlungsreste aus Tübingen-Unterjesingen. Arch. Ausgr. Bad.-Württ. 2001, 183–185.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Warenart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Materialkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramik des 6. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramik des 7. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramik des 8. Jahrhunderts]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Ulmer_Gruppe_(Ulm,_FMa)&amp;diff=1534</id>
		<title>Ulmer Gruppe (Ulm, FMa)</title>
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		<updated>2021-05-26T10:47:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{stub}}&lt;br /&gt;
Es handelt sich zumindest teilweise um eine [[nachgedrehte Ware]] aus dem Ulmer Raum. Typisch sind einfache gerundete Randbildungen und eine Facettierung der Gefäßunterteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsgeschichte==&lt;br /&gt;
Erstmals hate Uwe Lobbedey bei der Bearbeitung der Funde vom Ulmer Weinhof diese Gruppe definiert. Das eigentliche Manuskript mit der detaillierten Fundvorlage blieb unpubliziert, doch wurde die Ulmer Gruppe 1963 bei einem Keramik-Workshop in Freiburg behandelt (Hübener/ Lobbedey 1964, 111ff.) und auch in Lobbedeys Dissertation (Lobbedey 1968) angesprochen. Wolfgang Hübener hat seinerseits ausgehend von der Grabkeramik des Gräberfeldes [[Ulm, Kienlesberg]] einige regionale Merkmale der dortigen [[Rippen- und Buckelkeramik]] herausgestellt (Hübener 1969). In Ulm liegen weitere Beispiele vor allem vom Weinhofareal, aber auch vom Grünen Hof vor. &lt;br /&gt;
In der Folgezeit wurden immer wieder Funde mit der Ulmer Gruppe in Bezug gesetzt, so z.B. aus der Siedlung [[Ulm-Eggingen, Lippenöschle]] oder dem merowingerzeitlichen Gräberfeld von [[Schelklingen, Lange Gasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuweisungen von weiter entfernt gelegenen Fundorten (z. B. Unterjesingen: Stegmaier 2001) erfolgten oft nur über einen oberflächlcihen Vergleich und bedürfen einer näheren Prüfung. Die Zuschreibung von Funden der ‚feinsandig glimmerhaltigen Keramik‘ aus [[Geislingen, Mühlwiesen]] konnte bei einem Abgleich mit den Funden vom Ulmer Weinhof nicht bestätigt werden (Schreg 1999, 458).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakteristika==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herstellungstechnik===&lt;br /&gt;
handgemcht oder nachgedreht. &lt;br /&gt;
Wandung und Boden sind dickwandig gewülstet, Außenseite und Innenrand sind durchAbstreichen geebnet, wobei teils ohne, teils mit Handtöpferscheibe gearbeitet wurde. Die auf dem unteren Teil der Gefäße senkrecht verlaufenden Glättstriche bringen dort den charakteristischen Eindruck einer Facettierung hervor  (Hübener/ Lobbedey 1964, 111ff.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brand/ Farbe===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
grau bis hellbraun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magerung===&lt;br /&gt;
Die Ware zeichnet sich durch einen glimmerhaltigen, sehr stark mit feinem Sand versetzten, grauen bis hellbraunen Scherben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberflächenbeschaffenheit===&lt;br /&gt;
Die Oberfläche ist vielfach geglättet, wobei das Gefäßunterteil durch senkrechte Glättstriche häufig eine „Facettierung“ aufweist (Hübener/ Lobbedey 1964, 111ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verzierungen===&lt;br /&gt;
Während die Gefäße in der Siedlung [[Ulm-Eggingen, Lippenöschle]] durchgehend un-verziert sind, sind im Ulmer Stadtgebiet sehr vielfältige Verzierungen auszumachen: &lt;br /&gt;
*Wellenlinien&lt;br /&gt;
*Dellen&lt;br /&gt;
*Horizontallinien &lt;br /&gt;
*Wellenbänder, kombiniert mit Horizontallinien&lt;br /&gt;
*Einzelstempel und einfache Einstiche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten==&lt;br /&gt;
Ähnliche Funde aus umliegenden Fundorten bleiben in einer Zuweisung oft unsicher und stellen evtl. Varianten dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefäßformen==&lt;br /&gt;
Vor allem sind hohen Töpfe bekannt, doch insgesamt ergibt sich eine erhebliche Variationsbreite mit Kannen, Krügen und Schüsseln. Neben dickwandigen Gefäßen treten auch solche mit einer dünenren Wandstärke auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise sind die im Bereich der östlichen schwäbischen Alb in merowingerzeit-lichen Gräbern auftretenden Rippen- und Buckelgefäße zumindest teilweise im Zusammen-hang zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bodenausbildung===&lt;br /&gt;
In Ulm wurde am Übergang zum Boden eine Facettierung beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Randformen==&lt;br /&gt;
einfache gerundete Randbildungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Formenspektrum umfasst vor allem Töpfe, für die ausgebogene Ränder kennzeichnend sind. Die Randpartie ist in einigen Fällen deutlich verdickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung==&lt;br /&gt;
Raum Ulm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===wichtige Fundstelle===&lt;br /&gt;
*[[Ulm, Weinhof]]&lt;br /&gt;
*[[Ulm, Kienlesberg]]&lt;br /&gt;
*[[Schelklingen, Lange Gasse]]&lt;br /&gt;
*[[Ulm-Eggingen, Lippenöschle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kulturgeschichtliche Einordnung und sozialer Kontext==&lt;br /&gt;
Bereits Hünener und Lobbedey (1964) konstatierten  wechselnde Einflüsse sowohl von der rauwandige Drehscheibenware, als auch der reduzierend gebrannten geglätteten [[Knickwandware]]. Insgesamt stellten sie die Ulmer Gruppe jedoch in den Kontext der [[Kammstrichware]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologie==&lt;br /&gt;
Die Datierung der Ulmer Gruppe stützt sich auf das Vorkommen in den merowingerzeitliche Reihengräbern von [[Ulm, Kienlesberg]], wobei dort aufgrund der frühen Untersuchung in der Mitte des 19. Jahrhunderts keine gesicherten Grabkontexte vorliegen. Es ist zudem unsicher, wie lange diese Keramik über das Ende der Beigabensitte hinaus produziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren wurde auf das stratigraphische Verknüpfung in [[Ulm, Weinhof]] mit Funden der [[Rauwandige Drehscheibenware Donzdorfer Art (Neckarland/ Schwäb. Alb, FMa)|Donzdorfer Ware]] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Gross 1989: U. Gross, Das Fundmaterial. In: C.-J. Kind (Hrsg.),Ulm-Eggingen. Die Ausgrabungen 1982 bis 1985 in der bandkeramischen Siedlung und der mittelalterlichen Wüstung. Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg 34 (Stuttgart 1989) 332–361.&lt;br /&gt;
*Gross 2009: U. Gross, Drehscheibenware des frühen und hohen Mittelalters in Ulm. In: U. Gross/A. Kottmann/J. Scheschkewitz (Hrsg.), Frühe Städte – Frühe Pfalzen. Neue Forschungen zu zentralen Orten des Früh- und Hochmittelalters in Süddeutschland und der Nordschweiz. Ergebnisse eines Kolloquiums am 28. und 29. April 2009 im Rathaus zu Ulm. Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg 58 (Stuttgart 2009) 51–58.&lt;br /&gt;
*Hübener 1969: W. Hübener, Absatzgebiete frühgeschichtlicher Töpfereien in der Zone nördlich der Alpen. Beiträge zur Keramik der Merowingerzeit. Antiquitas R. 3, 6 (Bonn 1969).&lt;br /&gt;
*Hübener/ Lobbedey 1964: W. Hübener/U. Lobbedey, Zur Struktur der Keramik in der späten Merowingerzeit. Beobachtungen an süddeutschen Grab-und Siedlungsfunden. Bonner Jahrb. 164, 1964, 88-129.&lt;br /&gt;
*Koch 1993: R. Koch, Keramik des frühen und hohen Mittelalters aus Bayerisch-Schwaben. In: Forschungen zur Geschichte der Keramik in Schwaben. Arbeitsh. Bayer. Landesamt Denkmalpfl. 58 (München 1993) 119-128.&lt;br /&gt;
*Lobbedey 1968: U. Lobbedey, Untersuchungen mittelalterlicher Keramik vornehmlich in Südwestdeutschland. Arb. Frühmittelalterforsch. 3 (Berlin 1968).&lt;br /&gt;
*Lobbedeey 1972: U. Lobbedey, Keramik. In: G.P. Fehring (Hrsg.), Unterregenbach. Kirchen, Herrensitz, Siedlungsbereiche. Forsch. u. Ber. Arch. Mittelalter Bad.-Württ. I (Stuttgart 1972) 184-206.&lt;br /&gt;
*Maier 1994: K. H. Maier, Eine mittelalterliche Siedlung auf Markung Urspring (Gemeinde Lonsee, Alb-Donau-Kreis). Materialh. Arch. Bad.-Württ. 23 (Stuttgart 1994).&lt;br /&gt;
*Scholkmann 1981: B. Scholkmann, Die Grabungen in der evangelischen Mauritiuskirche zu Aldingen, Landkreis Tuttlingen. In: Forschungen und Berichte zur Archäologie des Mittelalters in Baden-Würltemberg 7 (Stuttgart 1981) 223-302.&lt;br /&gt;
*Schmid 1992: D. Schmid, Das alamannische Gräberfeld von Schelklingen, Alb-Donau-Kreis. Fundber. Bad.-Württ. 17/1, 1992, 441–519.&lt;br /&gt;
*Stegmaier 2001: G. Stegmaier, Früh- bis hochmittelalterliche Siedlungsreste aus Tübingen-Unterjesingen. Arch. Ausgr. Bad.-Württ. 2001, 183–185.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Warenart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Materialkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramik des 6. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramik des 7. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramik des 8. Jahrhunderts]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
	</entry>
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		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Ulmer_Gruppe_(Ulm,_FMa)&amp;diff=1533</id>
		<title>Ulmer Gruppe (Ulm, FMa)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Ulmer_Gruppe_(Ulm,_FMa)&amp;diff=1533"/>
		<updated>2021-05-26T10:47:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{stub}}&lt;br /&gt;
Es handelt sich zumindest teilweise um eine [[nachgedrehte Ware]] aus dem Ulmer Raum. Typisch sind einfache gerundete Randbildungen und eine Facettierung der Gefäßunterteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsgeschichte==&lt;br /&gt;
Erstmals hate Uwe Lobbedey bei der Bearbeitung der Funde vom Ulmer Weinhof diese Gruppe definiert. Das eigentliche Manuskript mit der detaillierten Fundvorlage blieb unpubliziert, doch wurde die Ulmer Gruppe 1963 bei einem Keramik-Workshop in Freiburg behandelt (Hübener/ Lobbedey 1964, 111ff.) und auch in Lobbedeys Dissertation (Lobbedey 1968) angesprochen. Wolfgang Hübener hat seinerseits ausgehend von der Grabkeramik des Gräberfeldes [[Ulm, Kienlesberg]] einige regionale Merkmale der dortigen [[Rippen- und Buckelkeramik]] herausgestellt (Hübener 1969). In [[w:Ulm]] liegen weitere Beispiele vor allem vom Weinhofareal, aber auch vom Grünen Hof vor. &lt;br /&gt;
In der Folgezeit wurden immer wieder Funde mit der Ulmer Gruppe in Bezug gesetzt, so z.B. aus der Siedlung [[Ulm-Eggingen, Lippenöschle]] oder dem merowingerzeitlichen Gräberfeld von [[Schelklingen, Lange Gasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuweisungen von weiter entfernt gelegenen Fundorten (z. B. Unterjesingen: Stegmaier 2001) erfolgten oft nur über einen oberflächlcihen Vergleich und bedürfen einer näheren Prüfung. Die Zuschreibung von Funden der ‚feinsandig glimmerhaltigen Keramik‘ aus [[Geislingen, Mühlwiesen]] konnte bei einem Abgleich mit den Funden vom Ulmer Weinhof nicht bestätigt werden (Schreg 1999, 458).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakteristika==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herstellungstechnik===&lt;br /&gt;
handgemcht oder nachgedreht. &lt;br /&gt;
Wandung und Boden sind dickwandig gewülstet, Außenseite und Innenrand sind durchAbstreichen geebnet, wobei teils ohne, teils mit Handtöpferscheibe gearbeitet wurde. Die auf dem unteren Teil der Gefäße senkrecht verlaufenden Glättstriche bringen dort den charakteristischen Eindruck einer Facettierung hervor  (Hübener/ Lobbedey 1964, 111ff.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brand/ Farbe===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
grau bis hellbraun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magerung===&lt;br /&gt;
Die Ware zeichnet sich durch einen glimmerhaltigen, sehr stark mit feinem Sand versetzten, grauen bis hellbraunen Scherben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberflächenbeschaffenheit===&lt;br /&gt;
Die Oberfläche ist vielfach geglättet, wobei das Gefäßunterteil durch senkrechte Glättstriche häufig eine „Facettierung“ aufweist (Hübener/ Lobbedey 1964, 111ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verzierungen===&lt;br /&gt;
Während die Gefäße in der Siedlung [[Ulm-Eggingen, Lippenöschle]] durchgehend un-verziert sind, sind im Ulmer Stadtgebiet sehr vielfältige Verzierungen auszumachen: &lt;br /&gt;
*Wellenlinien&lt;br /&gt;
*Dellen&lt;br /&gt;
*Horizontallinien &lt;br /&gt;
*Wellenbänder, kombiniert mit Horizontallinien&lt;br /&gt;
*Einzelstempel und einfache Einstiche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten==&lt;br /&gt;
Ähnliche Funde aus umliegenden Fundorten bleiben in einer Zuweisung oft unsicher und stellen evtl. Varianten dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefäßformen==&lt;br /&gt;
Vor allem sind hohen Töpfe bekannt, doch insgesamt ergibt sich eine erhebliche Variationsbreite mit Kannen, Krügen und Schüsseln. Neben dickwandigen Gefäßen treten auch solche mit einer dünenren Wandstärke auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise sind die im Bereich der östlichen schwäbischen Alb in merowingerzeit-lichen Gräbern auftretenden Rippen- und Buckelgefäße zumindest teilweise im Zusammen-hang zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bodenausbildung===&lt;br /&gt;
In Ulm wurde am Übergang zum Boden eine Facettierung beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Randformen==&lt;br /&gt;
einfache gerundete Randbildungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Formenspektrum umfasst vor allem Töpfe, für die ausgebogene Ränder kennzeichnend sind. Die Randpartie ist in einigen Fällen deutlich verdickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung==&lt;br /&gt;
Raum Ulm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===wichtige Fundstelle===&lt;br /&gt;
*[[Ulm, Weinhof]]&lt;br /&gt;
*[[Ulm, Kienlesberg]]&lt;br /&gt;
*[[Schelklingen, Lange Gasse]]&lt;br /&gt;
*[[Ulm-Eggingen, Lippenöschle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kulturgeschichtliche Einordnung und sozialer Kontext==&lt;br /&gt;
Bereits Hünener und Lobbedey (1964) konstatierten  wechselnde Einflüsse sowohl von der rauwandige Drehscheibenware, als auch der reduzierend gebrannten geglätteten [[Knickwandware]]. Insgesamt stellten sie die Ulmer Gruppe jedoch in den Kontext der [[Kammstrichware]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologie==&lt;br /&gt;
Die Datierung der Ulmer Gruppe stützt sich auf das Vorkommen in den merowingerzeitliche Reihengräbern von [[Ulm, Kienlesberg]], wobei dort aufgrund der frühen Untersuchung in der Mitte des 19. Jahrhunderts keine gesicherten Grabkontexte vorliegen. Es ist zudem unsicher, wie lange diese Keramik über das Ende der Beigabensitte hinaus produziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren wurde auf das stratigraphische Verknüpfung in [[Ulm, Weinhof]] mit Funden der [[Rauwandige Drehscheibenware Donzdorfer Art (Neckarland/ Schwäb. Alb, FMa)|Donzdorfer Ware]] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Gross 1989: U. Gross, Das Fundmaterial. In: C.-J. Kind (Hrsg.),Ulm-Eggingen. Die Ausgrabungen 1982 bis 1985 in der bandkeramischen Siedlung und der mittelalterlichen Wüstung. Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg 34 (Stuttgart 1989) 332–361.&lt;br /&gt;
*Gross 2009: U. Gross, Drehscheibenware des frühen und hohen Mittelalters in Ulm. In: U. Gross/A. Kottmann/J. Scheschkewitz (Hrsg.), Frühe Städte – Frühe Pfalzen. Neue Forschungen zu zentralen Orten des Früh- und Hochmittelalters in Süddeutschland und der Nordschweiz. Ergebnisse eines Kolloquiums am 28. und 29. April 2009 im Rathaus zu Ulm. Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg 58 (Stuttgart 2009) 51–58.&lt;br /&gt;
*Hübener 1969: W. Hübener, Absatzgebiete frühgeschichtlicher Töpfereien in der Zone nördlich der Alpen. Beiträge zur Keramik der Merowingerzeit. Antiquitas R. 3, 6 (Bonn 1969).&lt;br /&gt;
*Hübener/ Lobbedey 1964: W. Hübener/U. Lobbedey, Zur Struktur der Keramik in der späten Merowingerzeit. Beobachtungen an süddeutschen Grab-und Siedlungsfunden. Bonner Jahrb. 164, 1964, 88-129.&lt;br /&gt;
*Koch 1993: R. Koch, Keramik des frühen und hohen Mittelalters aus Bayerisch-Schwaben. In: Forschungen zur Geschichte der Keramik in Schwaben. Arbeitsh. Bayer. Landesamt Denkmalpfl. 58 (München 1993) 119-128.&lt;br /&gt;
*Lobbedey 1968: U. Lobbedey, Untersuchungen mittelalterlicher Keramik vornehmlich in Südwestdeutschland. Arb. Frühmittelalterforsch. 3 (Berlin 1968).&lt;br /&gt;
*Lobbedeey 1972: U. Lobbedey, Keramik. In: G.P. Fehring (Hrsg.), Unterregenbach. Kirchen, Herrensitz, Siedlungsbereiche. Forsch. u. Ber. Arch. Mittelalter Bad.-Württ. I (Stuttgart 1972) 184-206.&lt;br /&gt;
*Maier 1994: K. H. Maier, Eine mittelalterliche Siedlung auf Markung Urspring (Gemeinde Lonsee, Alb-Donau-Kreis). Materialh. Arch. Bad.-Württ. 23 (Stuttgart 1994).&lt;br /&gt;
*Scholkmann 1981: B. Scholkmann, Die Grabungen in der evangelischen Mauritiuskirche zu Aldingen, Landkreis Tuttlingen. In: Forschungen und Berichte zur Archäologie des Mittelalters in Baden-Würltemberg 7 (Stuttgart 1981) 223-302.&lt;br /&gt;
*Schmid 1992: D. Schmid, Das alamannische Gräberfeld von Schelklingen, Alb-Donau-Kreis. Fundber. Bad.-Württ. 17/1, 1992, 441–519.&lt;br /&gt;
*Stegmaier 2001: G. Stegmaier, Früh- bis hochmittelalterliche Siedlungsreste aus Tübingen-Unterjesingen. Arch. Ausgr. Bad.-Württ. 2001, 183–185.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Warenart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Materialkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramik des 6. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramik des 7. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramik des 8. Jahrhunderts]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Ulmer_Gruppe_(Ulm,_FMa)&amp;diff=1532</id>
		<title>Ulmer Gruppe (Ulm, FMa)</title>
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		<updated>2021-05-26T10:45:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{stub}}&lt;br /&gt;
Es handelt sich zumindest teilweise um eine [[nachgedrehte Ware]] aus dem Ulmer Raum. Typisch sind einfache gerundete Randbildungen und eine Facettierung der Gefäßunterteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsgeschichte==&lt;br /&gt;
Erstmals hate Uwe Lobbedey bei der Bearbeitung der Funde vom Ulmer Weinhof diese Gruppe definiert. Das eigentliche Manuskript mit der detaillierten Fundvorlage blieb unpubliziert, doch wurde die Ulmer Gruppe 1963 bei einem Keramik-Workshop in Freiburg behandelt (Hübener/ Lobbedey 1964, 111ff.) und auch in Lobbedeys Dissertation (Lobbedey 1968) angesprochen. Wolfgang Hübener hat seinerseits ausgehend von der Grabkeramik des Gräberfeldes [[Ulm, Kienlesberg]] einige regionale Merkmale der dortigen [[Rippen- und Buckelkeramik]] herausgestellt (Hübener 1969). In Ulm liegen weitere Beispiele vor allem vom Weinhofareal, aber auch vom Grünen Hof vor. &lt;br /&gt;
In der Folgezeit wurden immer wieder Funde mit der Ulmer Gruppe in Bezug gesetzt, so z.B. aus der Siedlung [[Ulm-Eggingen, Lippenöschle]] oder dem merowingerzeitlichen Gräberfeld von [[Schelklingen, Lange Gasse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuweisungen von weiter entfernt gelegenen Fundorten (z. B. Unterjesingen: Stegmaier 2001) erfolgten oft nur über einen oberflächlcihen Vergleich und bedürfen einer näheren Prüfung. Die Zuschreibung von Funden der ‚feinsandig glimmerhaltigen Keramik‘ aus [[Geislingen, Mühlwiesen]] konnte bei einem Abgleich mit den Funden vom Ulmer Weinhof nicht bestätigt werden (Schreg 1999, 458).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakteristika==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herstellungstechnik===&lt;br /&gt;
handgemcht oder nachgedreht. &lt;br /&gt;
Wandung und Boden sind dickwandig gewülstet, Außenseite und Innenrand sind durchAbstreichen geebnet, wobei teils ohne, teils mit Handtöpferscheibe gearbeitet wurde. Die auf dem unteren Teil der Gefäße senkrecht verlaufenden Glättstriche bringen dort den charakteristischen Eindruck einer Facettierung hervor  (Hübener/ Lobbedey 1964, 111ff.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brand/ Farbe===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
grau bis hellbraun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Magerung===&lt;br /&gt;
Die Ware zeichnet sich durch einen glimmerhaltigen, sehr stark mit feinem Sand versetzten, grauen bis hellbraunen Scherben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberflächenbeschaffenheit===&lt;br /&gt;
Die Oberfläche ist vielfach geglättet, wobei das Gefäßunterteil durch senkrechte Glättstriche häufig eine „Facettierung“ aufweist (Hübener/ Lobbedey 1964, 111ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verzierungen===&lt;br /&gt;
Während die Gefäße in der Siedlung [[Ulm-Eggingen, Lippenöschle]] durchgehend un-verziert sind, sind im Ulmer Stadtgebiet sehr vielfältige Verzierungen auszumachen: &lt;br /&gt;
*Wellenlinien&lt;br /&gt;
*Dellen&lt;br /&gt;
*Horizontallinien &lt;br /&gt;
*Wellenbänder, kombiniert mit Horizontallinien&lt;br /&gt;
*Einzelstempel und einfache Einstiche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten==&lt;br /&gt;
Ähnliche Funde aus umliegenden Fundorten bleiben in einer Zuweisung oft unsicher und stellen evtl. Varianten dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gefäßformen==&lt;br /&gt;
Vor allem sind hohen Töpfe bekannt, doch insgesamt ergibt sich eine erhebliche Variationsbreite mit Kannen, Krügen und Schüsseln. Neben dickwandigen Gefäßen treten auch solche mit einer dünenren Wandstärke auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise sind die im Bereich der östlichen schwäbischen Alb in merowingerzeit-lichen Gräbern auftretenden Rippen- und Buckelgefäße zumindest teilweise im Zusammen-hang zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bodenausbildung===&lt;br /&gt;
In Ulm wurde am Übergang zum Boden eine Facettierung beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Randformen==&lt;br /&gt;
einfache gerundete Randbildungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Formenspektrum umfasst vor allem Töpfe, für die ausgebogene Ränder kennzeichnend sind. Die Randpartie ist in einigen Fällen deutlich verdickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verbreitung==&lt;br /&gt;
Raum Ulm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===wichtige Fundstelle===&lt;br /&gt;
*[[Ulm, Weinhof]]&lt;br /&gt;
*[[Ulm, Kienlesberg]]&lt;br /&gt;
*[[Schelklingen, Lange Gasse]]&lt;br /&gt;
*[[Ulm-Eggingen, Lippenöschle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kulturgeschichtliche Einordnung und sozialer Kontext==&lt;br /&gt;
Bereits Hünener und Lobbedey (1964) konstatierten  wechselnde Einflüsse sowohl von der rauwandige Drehscheibenware, als auch der reduzierend gebrannten geglätteten [[Knickwandware]]. Insgesamt stellten sie die Ulmer Gruppe jedoch in den Kontext der [[Kammstrichware]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronologie==&lt;br /&gt;
Die Datierung der Ulmer Gruppe stützt sich auf das Vorkommen in den merowingerzeitliche Reihengräbern von [[Ulm, Kienlesberg]], wobei dort aufgrund der frühen Untersuchung in der Mitte des 19. Jahrhunderts keine gesicherten Grabkontexte vorliegen. Es ist zudem unsicher, wie lange diese Keramik über das Ende der Beigabensitte hinaus produziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren wurde auf das stratigraphische Verknüpfung in [[Ulm, Weinhof]] mit Funden der [[Rauwandige Drehscheibenware Donzdorfer Art (Neckarland/ Schwäb. Alb, FMa)|Donzdorfer Ware]] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Gross 1989: U. Gross, Das Fundmaterial. In: C.-J. Kind (Hrsg.),Ulm-Eggingen. Die Ausgrabungen 1982 bis 1985 in der bandkeramischen Siedlung und der mittelalterlichen Wüstung. Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg 34 (Stuttgart 1989) 332–361.&lt;br /&gt;
*Gross 2009: U. Gross, Drehscheibenware des frühen und hohen Mittelalters in Ulm. In: U. Gross/A. Kottmann/J. Scheschkewitz (Hrsg.), Frühe Städte – Frühe Pfalzen. Neue Forschungen zu zentralen Orten des Früh- und Hochmittelalters in Süddeutschland und der Nordschweiz. Ergebnisse eines Kolloquiums am 28. und 29. April 2009 im Rathaus zu Ulm. Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg 58 (Stuttgart 2009) 51–58.&lt;br /&gt;
*Hübener 1969: W. Hübener, Absatzgebiete frühgeschichtlicher Töpfereien in der Zone nördlich der Alpen. Beiträge zur Keramik der Merowingerzeit. Antiquitas R. 3, 6 (Bonn 1969).&lt;br /&gt;
*Hübener/ Lobbedey 1964: W. Hübener/U. Lobbedey, Zur Struktur der Keramik in der späten Merowingerzeit. Beobachtungen an süddeutschen Grab-und Siedlungsfunden. Bonner Jahrb. 164, 1964, 88-129.&lt;br /&gt;
*Koch 1993: R. Koch, Keramik des frühen und hohen Mittelalters aus Bayerisch-Schwaben. In: Forschungen zur Geschichte der Keramik in Schwaben. Arbeitsh. Bayer. Landesamt Denkmalpfl. 58 (München 1993) 119-128.&lt;br /&gt;
*Lobbedey 1968: U. Lobbedey, Untersuchungen mittelalterlicher Keramik vornehmlich in Südwestdeutschland. Arb. Frühmittelalterforsch. 3 (Berlin 1968).&lt;br /&gt;
*Lobbedeey 1972: U. Lobbedey, Keramik. In: G.P. Fehring (Hrsg.), Unterregenbach. Kirchen, Herrensitz, Siedlungsbereiche. Forsch. u. Ber. Arch. Mittelalter Bad.-Württ. I (Stuttgart 1972) 184-206.&lt;br /&gt;
*Maier 1994: K. H. Maier, Eine mittelalterliche Siedlung auf Markung Urspring (Gemeinde Lonsee, Alb-Donau-Kreis). Materialh. Arch. Bad.-Württ. 23 (Stuttgart 1994).&lt;br /&gt;
*Scholkmann 1981: B. Scholkmann, Die Grabungen in der evangelischen Mauritiuskirche zu Aldingen, Landkreis Tuttlingen. In: Forschungen und Berichte zur Archäologie des Mittelalters in Baden-Würltemberg 7 (Stuttgart 1981) 223-302.&lt;br /&gt;
*Schmid 1992: D. Schmid, Das alamannische Gräberfeld von Schelklingen, Alb-Donau-Kreis. Fundber. Bad.-Württ. 17/1, 1992, 441–519.&lt;br /&gt;
*Stegmaier 2001: G. Stegmaier, Früh- bis hochmittelalterliche Siedlungsreste aus Tübingen-Unterjesingen. Arch. Ausgr. Bad.-Württ. 2001, 183–185.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Warenart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Materialkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramik des 6. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramik des 7. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramik des 8. Jahrhunderts]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zur Angabe von Maßen in der Keramikbeschreibung ist sinnvollerweise das metrische System von Maßangaben zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beschreibung von vollständigen Gefäßen gibt es viele sinnvoll anzugebende Maße. &lt;br /&gt;
Höhe, Breite, Durchmesser&lt;br /&gt;
Größe der Einzelnen Elemente wie Rand-, Hals-, Schulterzone etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall von einzelnen Scherben reicht eine grobe Beschreibung der Größe im Sinne des [[Zerscherbungsgrad]] aus. Genaue Maßangaben haben hier keine Aussage über das ursprüngliche Gefäß. Wichtiger ist eine Angabe der Dicke der Scherbe und wenn möglich eine Ableitung des ursprünglichen Durchmesser des Gefäßes aus der Krümmung der Wandung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:todo!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<title>Maßangaben</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zur Angabe von Maßen in der Keramikbeschreibung ist sinnvollerweise das metrische System von Maßangaben zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beschreibung von vollständigen Gefäßen gibt es viele sinnvoll anzugebende Maße. &lt;br /&gt;
Höhe, Breite, Durchmesser&lt;br /&gt;
Größe der Einzelnen Elemente wie Rand-, Hals-, Schulterzone etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall von einzelnen Scherben reicht eine grobe Beschreibung der Größe im Sinne des [[Zerscherbungsgrades]] aus. Genaue Maßangaben haben hier keine Aussage über das ursprüngliche Gefäß. Wichtiger ist eine Angabe der Dicke der Scherbe und wenn möglich eine Ableitung des ursprünglichen Durchmesser des Gefäßes aus der Krümmung der Wandung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;Zur Angabe von Maßen in der Keramikbeschreibung ist sinnvollerweise das metrische System von Maßangaben zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beschreibung von vollständigen Gefäßen gibt es viele sinnvoll anzugebende Maße. &lt;br /&gt;
Höhe, Breite, Durchmesser&lt;br /&gt;
Größe der Einzelnen Elemente wie Rand-, Hals-, Schulterzone etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall von einzelnen Scherben reicht eine grobe Beschreibung der Größe im Sinne der [[Zerscherbung]] aus. Genaue Maßangaben haben hier keine Aussage über das ursprüngliche Gefäß. Wichtiger ist eine Angabe der Dicke der Scherbe und wenn möglich eine Ableitung des ursprünglichen Durchmesser des Gefäßes aus der Krümmung der Wandung. &lt;br /&gt;
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		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: Die Seite wurde neu angelegt: „Zur Angabe von Maßen in der Keramikbeschreibung ist sinnvollerweise das metrische System von Maßangaben zu verwenden.  Bei der Beschreibung von vollständige…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zur Angabe von Maßen in der Keramikbeschreibung ist sinnvollerweise das metrische System von Maßangaben zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Beschreibung von vollständigen Gefäßen gibt es viele sinnvoll anzugebende Maße. &lt;br /&gt;
Höhe, Breite, Durchmesser&lt;br /&gt;
Größe der Einzelnen Elemente wie Rand-, Hals-, Schulterzone etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall von einzelnen Scherben reicht eine grobe Beschreibung der Größe im Sinne der [[Zerscherbung]] aus. Genaue Maßangaben haben hier keine Aussage über das ursprüngliche Gefäß. Wichtiger ist eine Angabe der Dicke der Scherbe und wenn möglich eine Ableitung des ursprünglichen Durchmesser des Gefäßes aus der Krümmung der Wandung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kategorie: [[Todo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Scherbe&amp;diff=1520</id>
		<title>Scherbe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Scherbe&amp;diff=1520"/>
		<updated>2021-05-26T06:37:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas. &amp;quot;Die Scherbe&amp;quot; ist nicht zu verwechseln mit dem Begriff &amp;quot;der [[Scherben]]&amp;quot;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Die Bezeichnung als Bruchstück oder eben Fragment ist der &amp;quot;Scherbe&amp;quot; jedoch vorzuziehen um Unklarheiten und Verwechslungen mit dem Scherben zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keramikfragmente stellen aufgrund ihrer Erhaltungseigenschaften eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt an, wie stark ein Gefäß fragmentiert ist. Die Fragmentierung kann auf primäre, sekundäre und tertiere [[Formationsprozesse]] zurückzuführen sein. Einzelene Bruchstücke besitzen hier nur eingeschränkte Aussagekraft, bei ganzen Gefäßen können aber Rückschlüsse auf Formationsprozesse gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von [[Anpassung]]en kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Fragmente wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen ähnlich wie bei einem Puzzle diese zuerst auf Basis ihrer ähnlichen Eigenschaften identifiziert werden. Wenn dies geschehen ist, kann versucht werden, die Bruchkannten der einzelnen Stücke anzupassen. Je besser der Erhaltungszustand der Bruchkanten, desto genauere und eindeutigere Anpassungen sind möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Vgl. https://www.duden.de/rechtschreibung/Scherbe bei Duden online.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
*Bauer u.a. 1986: I. Bauer u.a., Leitfaden zur Keramikbeschreibung. Mittelalter - Neuzeit. Terminologie -Typologie - Technologie. Kataloge der prähistorischen Staatssammlung. Beiheft 2 (Kallmünz i. d. Opf. 1986).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Terminologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Zerscherbungsgrad&amp;diff=1519</id>
		<title>Zerscherbungsgrad</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#Redirect [[Scherbe]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Scherbe</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Die Bezeichnung als Bruchstück oder eben Fragment ist der &amp;quot;Scherbe&amp;quot; jedoch vorzuziehen um Unklarheiten und Verwechslungen mit dem Scherben zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die ScHerbe&amp;quot; ist nicht zu verwechseln mit dem Begriff &amp;quot;der [[Scherben]]&amp;quot;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keramikfragmente stellen aufgrund ihrer Erhaltungseigenschaften eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt an, wie stark ein Gefäß fragmentiert ist. Die Fragmentierung kann auf primäre, sekundäre und tertiere [[Formationsprozesse]] zurückzuführen sein. Einzelene Bruchstücke besitzen hier nur eingeschränkte Aussagekraft, bei ganzen Gefäßen können aber Rückschlüsse auf Formationsprozesse gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von [[Anpassung]]en kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Fragmente wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen ähnlich wie bei einem Puzzle diese zuerst auf Basis ihrer ähnlichen Eigenschaften identifiziert werden. Wenn dies geschehen ist, kann versucht werden, die Bruchkannten der einzelnen Stücke anzupassen. Je besser der Erhaltungszustand der Bruchkanten, desto genauere und eindeutigere Anpassungen sind möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Vgl. https://www.duden.de/rechtschreibung/Scherbe bei Duden online.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
*Bauer u.a. 1986: I. Bauer u.a., Leitfaden zur Keramikbeschreibung. Mittelalter - Neuzeit. Terminologie -Typologie - Technologie. Kataloge der prähistorischen Staatssammlung. Beiheft 2 (Kallmünz i. d. Opf. 1986).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Terminologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Die Bezeichnung als Bruchstück oder eben Fragment ist der &amp;quot;Scherbe&amp;quot; jedoch vorzuziehen um Unklarheiten und Verwechslungen mit dem Scherben zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die ScHerbe&amp;quot; ist nicht zu verwechseln mit dem Begriff &amp;quot;der [[Scherben]]&amp;quot;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keramikfragmente stellen aufgrund ihrer Erhaltungseigenschaften eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt an, wie stark ein Gefäß fragmentiert ist. Die Fragmentierung kann auf primäre, sekundäre und tertiere [[Formationsprozesse]] zurückzuführen sein. Einzelene Bruchstücke besitzen hier nur eingeschränkte Aussagekraft, bei ganzen Gefäßen können aber Rückschlüsse auf Formationsprozesse gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von [[Anpassung]]en kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Fragmente wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen ähnlich wie bei einem Puzzle diese zuerst auf Basis ihrer ähnlichen Eigenschaften identifiziert werden. Wenn dies geschehen ist, kann versucht werden, die Bruchkennnten der einzelnen Stücke anzupassen. Je besser der Erhaltungszustand der Bruchkanten, desto genauere und eindeutigere Anpassungen sind möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Vgl. https://www.duden.de/rechtschreibung/Scherbe bei Duden online.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
*Bauer u.a. 1986: I. Bauer u.a., Leitfaden zur Keramikbeschreibung. Mittelalter - Neuzeit. Terminologie -Typologie - Technologie. Kataloge der prähistorischen Staatssammlung. Beiheft 2 (Kallmünz i. d. Opf. 1986).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Terminologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis Scherben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Die Bezeichnung als Bruchstück oder eben Fragment ist der &amp;quot;Scherbe&amp;quot; jedoch vorzuziehen um Unklarheiten und Verwechslungen mit dem Scherben zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keramikfragmente stellen aufgrund ihrer Erhaltungseigenschaften eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt an, wie stark ein Gefäß fragmentiert ist. Die Fragmentierung kann auf primäre, sekundäre und tertiere [[Formationsprozesse]] zurückzuführen sein. Einzelene Bruchstücke besitzen hier nur eingeschränkte Aussagekraft, bei ganzen Gefäßen können aber Rückschlüsse auf Formationsprozesse gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Anpassung kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Fragmente wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen diese zuerst auf Basis iher ähnlichen Eigenschaften identifiziert werden. Wenn dies geschehen ist, kann versucht werden die Bruchkennnten der einzelnen Stücke anzupassen. Je besser der Erhaltungszustand der Bruchkanten, desto genauere und eindeutigere Anpassung ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Vgl. https://www.duden.de/rechtschreibung/Scherbe bei Duden online.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
I. Bauer u.a., Leitfaden zur Keramikbeschreibung. Mittelalter - Neuzeit. Terminologie -Typologie - Technologie. Kataloge der prähistorischen Staatssammlung. Beiheft 2 (Kallmünz i. d. Opf. 1986).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis Scherben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Die Bezeichnung als Bruchstück oder eben Fragment ist der &amp;quot;Scherbe&amp;quot; jedoch vorzuziehen um Unklarheiten und Verwechslungen mit dem Scherben zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Keramikfragmente stellen aufgrund ihrer Erhaltungseigenschaften eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt an, wie stark ein Gefäß fragmentiert ist. Die Fragmentierung kann auf primäre, sekundäre und tertiere [[Formationsprozesse]] zurückzuführen sein. Einzelene Bruchstücke besitzen hier nur eingeschränkte Aussagekraft, bei ganzen Gefäßen können aber Rückschlüsse auf Formationsprozesse gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Anpassung kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Fragmente wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen diese zuerst auf Basis iher ähnlichen Eigenschaften identifiziert werden. Wenn dies geschehen ist, kann versucht werden die Bruchkennnten der einzelnen Stücke anzupassen. Je besser der Erhaltungszustand der Bruchkanten, desto genauere und eindeutigere Anpassung ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Vgl. https://www.duden.de/rechtschreibung/Scherbe bei Duden online.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
I. Bauer u.a., Leitfaden zur Keramikbeschreibung. Mittelalter - Neuzeit. Terminologie -Typologie - Technologie. Kataloge der prähistorischen Staatssammlung. Beiheft 2 (Kallmünz i. d. Opf. 1986).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis Scherben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Die Bezeichnung als Bruchstück oder Fragment ist jedoch vorzuziehen um Unklarheiten und Verwechslungen mit dem Scherben zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Keramikfragmente stellen aufgrund ihrer Erhaltungseigenschaften eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt an, wie stark ein Gefäß fragmentiert ist. Die Fragmentierung kann auf primäre, sekundäre und tertiere [[Formationsprozesse]] zurückzuführen sein. Einzelene Bruchstücke besitzen hier nur eingeschränkte Aussagekraft, bei ganzen Gefäßen können aber Rückschlüsse auf Formationsprozesse gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Anpassung kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Fragmente wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen diese zuerst auf Basis iher ähnlichen Eigenschaften identifiziert werden. Wenn dies geschehen ist, kann versucht werden die Bruchkennnten der einzelnen Stücke anzupassen. Je besser der Erhaltungszustand der Bruchkanten, desto genauere und eindeutigere Anpassung ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Vgl. https://www.duden.de/rechtschreibung/Scherbe bei Duden online.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
I. Bauer u.a., Leitfaden zur Keramikbeschreibung. Mittelalter - Neuzeit. Terminologie -Typologie - Technologie. Kataloge der prähistorischen Staatssammlung. Beiheft 2 (Kallmünz i. d. Opf. 1986).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis Scherben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Die Bezeichnung als Bruchstück oder Fragment ist jedoch vorzuziehen um Verwechslungen mit dem Scherben als zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Solche Keramikfragmente stellen eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Anpassung kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Scherben wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen zuerst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Vgl. https://www.duden.de/rechtschreibung/Scherbe ''Scherbe''] bei Duden online.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
I. Bauer u.a., Leitfaden zur Keramikbeschreibung. Mittelalter - Neuzeit. Terminologie -Typologie - Technologie. Kataloge der prähistorischen Staatssammlung. Beiheft 2 (Kallmünz i. d. Opf. 1986).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis Scherben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas. &amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.duden.de/rechtschreibung/Keramik ''Keramik''] bei Duden online.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Die Bezeichnung als Bruchstück oder Fragment ist jedoch vorzuziehen um Verwechslungen mit dem Scherben als zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Solche Keramikfragmente stellen eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Anpassung kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Scherben wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen zuerst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis Scherben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.duden.de/rechtschreibung/Scherbe ''Scherbe''] bei Duden Online&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Die Bezeichnung als Bruchstück oder Fragment ist jedoch vorzuziehen um Verwechslungen mit dem Scherben als zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Solche Keramikfragmente stellen eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Anpassung kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Scherben wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen zuerst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Scherbe&amp;diff=1459</id>
		<title>Scherbe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Scherbe&amp;diff=1459"/>
		<updated>2021-05-25T13:15:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis Scherben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www.duden.de/rechtschreibung/Scherbe ''Scherbe''] bei Duden Online&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Die Bezeichnung als Bruchstück oder Fragment ist jedoch vorzuziehen um Verwechslungen mit dem Scherben als zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Solche Keramikfragmente stellen eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Anpassung kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Scherben wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen zuerst&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
	</entry>
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		<updated>2021-05-25T13:14:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis Scherben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas.&amp;lt;ref&amp;gt; Vgl. [https://www.duden.de/rechtschreibung/Scherbe ''Scherbe'']&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Die Bezeichnung als Bruchstück oder Fragment ist jedoch vorzuziehen um Verwechslungen mit dem Scherben als zu vermeiden.&lt;br /&gt;
Solche Keramikfragmente stellen eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Anpassung kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Scherben wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen zuerst&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Scherbe&amp;diff=1457</id>
		<title>Scherbe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Scherbe&amp;diff=1457"/>
		<updated>2021-05-25T13:11:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis Scherben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas.&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Die Bezeichnung als Bruchstück oder Fragment ist jedoch vorzuziehen um Verwechslungen mit dem Scherben als zu vermeiden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Solche Keramikfragmente stellen eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Anpassung kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Scherben wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen zuerst&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<updated>2021-05-25T13:11:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis Scherben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas.&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Die Bezeichnung als Bruchstück oder Fragment ist jedoch vorzuziehen um Verwechslungen mit dem Scherben als zu vermeiden.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Solche Keramikfragmente stellen eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Anpassung kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Scherben wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen zuerst&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<updated>2021-05-25T12:52:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung der [[Scherbe]]==&lt;br /&gt;
*[[Gefäßfragment]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Maßangaben]]&lt;br /&gt;
*[[Erhaltungsgrad]]/ [[Zerscherbungsgrad]]&lt;br /&gt;
*[[Gefäßform]]&lt;br /&gt;
**[[Randform]]&lt;br /&gt;
**[[Bodenform]]&lt;br /&gt;
**[[Wandstärke]]&lt;br /&gt;
*[[Verzierungen]]&lt;br /&gt;
*[[Bodenzeichen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung des [[Scherben]]s ([[Scherbenbeschaffenheit]])==&lt;br /&gt;
*[[Ton]]&lt;br /&gt;
*[[Brand]]&lt;br /&gt;
*[[Farbe]]&lt;br /&gt;
*[[Oberfläche]]&lt;br /&gt;
**ggf. [[Glasur]]&lt;br /&gt;
*[[Härte]]&lt;br /&gt;
*[[Porosität]]&lt;br /&gt;
*[[Magerung]]&lt;br /&gt;
**[[Magerungsart]]&lt;br /&gt;
**[[Magerungsgröße]]&lt;br /&gt;
**[[Magerungsdichte]]&lt;br /&gt;
**[[Magerungsverteilung]]&lt;br /&gt;
*[[Herstellungstechnik]]&lt;br /&gt;
**[[Formaufbau]]&lt;br /&gt;
**[[Abdrehspuren]]&lt;br /&gt;
**[[Drehrillen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebrauchsspuren==&lt;br /&gt;
*anhaftende organische Reste&lt;br /&gt;
*Abnutzungsspuren&lt;br /&gt;
*Reparaturspuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==kulturgeschichtliche Einordnung==&lt;br /&gt;
Hierbei handelt es sich streng genommen nicht mehr um deskriptive Merkmale, sondern bereits um eine interpretative Einordnung, die nicht zuletzt vom Forschungsstand abhängig ist. Gleichwohl sind diese Angaben für eine pragmatische wissenschaftliche Forschungsarbeit dringend notwendig. Die Grundlagen dieser Einordnung müssen jeweils – zumindest kurz – zitiert werden.&lt;br /&gt;
*[[Warenart]]&lt;br /&gt;
*[[Datierung]]&lt;br /&gt;
*[[regionale Einordnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praktische Arbeitsschritte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===praktische Hilfsmittel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Profilkamm]]&lt;br /&gt;
*[[Radialmillimeterpapier]]&lt;br /&gt;
*[[Lupe]]&lt;br /&gt;
*[[Fadenzähler]]&lt;br /&gt;
*Fotoapparat&lt;br /&gt;
*[[Mohssche Härteskala]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:wissenschaftliche Methoden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:to do!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis Scherben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas.&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Solche Keramikscherben stellen eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Anpassung kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Scherben wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen zuerst&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis Scherben}}&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas.&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Solche Keramikscherben stellen eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Anpassung kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Scherben wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen zuerst&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis Scherbe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherben&amp;quot; (der, s. m.) bezeichnet das keramische Material eines Gefäßes, also das Gemisch aus [[Ton]], sowie ungewollten und intentionellen Beimischungen ([[Magerung]]) nach dem Brand. Eine Glasur oder Bemalung wird gegebenenfalls auf den Scherben aufgetragen, stellt aber kein Teil des selbigen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Beschreibung]] von Keramik stellt die Beschreibung von Aufbau und Eigenschaften des Scherbens einen wichtigen Schritt dar.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis Scherbe|Nicht zu verwechseln mit: die [[Scherbe]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherben&amp;quot; (der, s. m.) bezeichnet das keramische Material eines Gefäßes, also das Gemisch aus [[Ton]], sowie ungewollten und intentionellen Beimischungen ([[Magerung]]) nach dem Brand. Eine Glasur oder Bemalung wird gegebenenfalls auf den Scherben aufgetragen, stellt aber kein Teil des selbigen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Beschreibung]] von Keramik stellt die Beschreibung von Aufbau und Eigenschaften des Scherbens einen wichtigen Schritt dar.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: Änderung 1443 von J.M. Schöning (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; id=&amp;quot;Vorlage_Stub&amp;quot; pre style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Stub_logo.png]]&amp;lt;small&amp;gt;Dieser Artikel ist noch sehr kurz und möglicherweise inhaltlich unvollständig.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; id=&amp;quot;Vorlage_Stub&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Stub_logo.png]]&amp;lt;small&amp;gt;Nicht zu Verwechseln mit die [[Scherbe]].&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorlagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Scherbe|Nicht zu verwechseln mit: die [[Scherbe]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherben&amp;quot; (der, s. m.) bezeichnet das keramische Material eines Gefäßes, also das Gemisch aus [[Ton]], sowie ungewollten und intentionellen Beimischungen ([[Magerung]]) nach dem Brand. Eine Glasur oder Bemalung wird gegebenenfalls auf den Scherben aufgetragen, stellt aber kein Teil des selbigen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Beschreibung]] von Keramik stellt die Beschreibung von Aufbau und Eigenschaften des Scherbens einen wichtigen Schritt dar.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Burghof|Weitere jeweilige Bedeutungen sind unter [[Scherbe]] aufgeführt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherben&amp;quot; (der, s. m.) bezeichnet das keramische Material eines Gefäßes, also das Gemisch aus [[Ton]], sowie ungewollten und intentionellen Beimischungen ([[Magerung]]) nach dem Brand. Eine Glasur oder Bemalung wird gegebenenfalls auf den Scherben aufgetragen, stellt aber kein Teil des selbigen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Beschreibung]] von Keramik stellt die Beschreibung von Aufbau und Eigenschaften des Scherbens einen wichtigen Schritt dar.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<updated>2021-05-25T12:35:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas.&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um '''Gefäßfragmente'''. Solche Keramikscherben stellen eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Anpassung kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Scherben wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen zuerst&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas.&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um *Gefäßfragmente*. Solche Keramikscherben stellen eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Anpassung kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Scherben wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen zuerst&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Literaturbelege}}&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas.&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um [[Gefäßfragmente]]. Solche Keramikscherben stellen eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Der Zerscherbungsgrad gibt den &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anpassung==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Anpassung kann versucht werden, verschiedene, zu einem Gefäß gehörende Scherben wieder zusammenzusetzen. Hierzu müssen zuerst&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<title>Gefäßfragment</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Fragwürdig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gefäßfragment ist ein Teil eines zerbrochenen [[Gefäßes]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Mithilfe des Zerscherbungsgrades wird angegeben, wie stark ein Gefäß zerbrochen ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<title>Gefäßfragment</title>
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		<updated>2021-05-25T12:27:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vorlage:Fragwürdig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gefäßfragment ist ein Teil eines zerbrochenen [[Gefäßes]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zerscherbungsgrad==&lt;br /&gt;
Mithilfe des Zerscherbungsgrades wird angegeben, wie stark ein Gefäß zerbrochen ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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		<updated>2021-05-25T12:23:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;J.M. Schöning: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Begriff &amp;quot;Scherbe&amp;quot; (die, s. f.) bezeichnet ein Fragment eines zerbrochenen Gegenstandes, gewöhnlich aus [[Keramik]] oder Glas.&lt;br /&gt;
Im Falle der Beschäftigung mit Keramik handelt es sich in den meisten Fällen um [[Gefäßfragmente]]. Solche Keramikscherben stellen eine der, wenn nicht die häufigste Fundgruppe der Archäologie dar.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>J.M. Schöning</name></author>
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