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	<title>Emmendingen, Wüstung Eichberghöfe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in balismink</subtitle>
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		<title>R. Schreg: neu</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;neu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eichberghöfe&lt;br /&gt;
Emmendingen (Landkreis Emmendingen, Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
Wüstung der frühen Neuzeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Nördlich der Kernstadt Emmendingen, im Bereich des heutigen Eichbergs (Emmendinger Vorbergzone).&lt;br /&gt;
*Koordinaten: 48.13135444,7.86293093&lt;br /&gt;
==Ortsgeschichte==&lt;br /&gt;
Die Höfe werden 1341 im Tennenbacher Güterbuch als Besitz des 2,8 km entfernten Zisterzienserklosters Tennenbach auf dem Eichberg erstmals genannt. Sie waren in das Wirtschaftssystem und das Grangiennetz der Zisterzienserabtei Tennenbach eingebunden, die im Breisgau umfangreiche Schafhaltung, Wein- und Ackerbau betrieb. &lt;br /&gt;
Die Siedlung bestand bis in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts, als sie im Zuge der Verheerungen des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) aufgegeben. Bedingt durch die strategische Nähe zur [Hochburg Emmendingen](https://www.denkmalpflege-bw.de/denkmale/projekte/archaeologische-denkmalpflege/3d-modelle/emmendingen-hochburg-1) – einer der größten Landesfestungen der Region – war das Umland extremen Truppendurchmärschen, Plünderungen und Entvölkerung ausgesetzt. Danach kam es zu keiner Wiederbesiedlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsgeschichte==&lt;br /&gt;
1984/85 wurde ein Teil der Wüstung nach Sturmschäden ausgegraben. Angetroffen wurde ein dreiräumiges Gebäude mit einem Kachelofen. Eine Bearbeitung erfolgte im Rahmen einer freiburger Magsiterarbeit durch Sophie Hüglin (1992), die sich jedoch vor allem auf den Ofen konzentrierte. Nur der Tafelteil ist online zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudereste wurden nach der Grabung konserviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Keramikfunde==&lt;br /&gt;
Töpfe, Henkeltöpfe und Grapen sowioe Schüsseln und Teller glasierter Hafnerware, meist innen engobiert und bräunlichgrün oder grün bzw. gelblichgrün glasiert. Die Topfränder sind einfach ausgebogen oder als [[Kragenrand]] gebildet, mindestens ein Beispiel eines [Karniesrand]]es ist vorhanden (Hüglin 1992, Taf. 27,1). Mittelalterliche Keramikfunde wurden jedoch nicht gemacht (Schmidt-Thomé / Wesselkamp 1986, 263). Es liegt das Fragment eines innen engobierten und grün glasierten 5iebtopfboden mit kreuzförmigen Einritzungen innen am Boden, vor (Hüglin 1992, Taf. 33,3). Fraglich sind Becher/ Krüge. Die Knaufdeckel sind anscheinend unglasiert. S. Hüglin differenzierte mehrere Waren.&lt;br /&gt;
===Der Renaissance-Kachelofen ===&lt;br /&gt;
Der Ofen wurde an Ort und Stelle verstürzt aufgefunden. Ein Großteil der Ofenkeramik zeigt eine Serie von Männergestalten aus dem Alten Testament (z. B. von [Abraham bis Samson](https://furnologia.de/motive/motive-alttestamentarische-propheten/)). Der Ofen dürfte der berühmten Werkstatt des Villinger Kunsthafners Hans Kraut (1532–1592) zuzuschreiben sein. Kraut gilt als einer der bedeutendsten Keramikkünstler der Renaissance im damals vorderösterreichischen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur zur Fundstelle==&lt;br /&gt;
*Hüglin 1992: S. Hüglin, Ein Renaissancekachelofen aus der Wüstung Eichberghöfe bei Emmendingen: Untersuchungen zu einer alttestamentarischen Figurenserie. Magisterarbeit (Freiburg 1992). - https://www.academia.edu/104761384&lt;br /&gt;
*Hüglin 2013: Sophie Hüglin, Ofenkachelmotive als Quellen frühneuzeitlicher Kulturgeschichte. Mikrohistorische Studie aus Freiburg und dem Breisgau, in: Harald Siebenmorgen (Hg.), Blick nach Westen. Keramik in Baden und im Elsass (Karlsruhe 2013), 129–137.- https://www.academia.edu/6696002.&lt;br /&gt;
*Schmidt-Thomé / Wesselkamp 1986: P. Schmidt-Thomé / G. Wesselkamp, Die Wüstung 'Eichberghöfe' im Stadtwald von Emmendingen, Kreis Emmendingen. Arch. Ausgr. Bad.-Württ. 1985, 1986, 261–263.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fundstellenregest]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>R. Schreg</name></author>
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