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	<title>Heiligenberg bei Heidelberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-30T08:32:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in balismink</subtitle>
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		<id>https://amanz-balismink.rproxy.rz.uni-bamberg.de/balismink/index.php?title=Heiligenberg_bei_Heidelberg&amp;diff=11085&amp;oldid=prev</id>
		<title>R. Schreg: neu</title>
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		<updated>2026-06-27T14:55:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;neu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Heiligenberg Michaelskloster.jpeg|thumb|right|Heiligenberg, Michaelskloster (Foto: R. Schreg 2005)]] Auf dem Heiligenberg nördlich von Heidelberg liegt das Klosterruine St. Michael, in der 1980-84 im Rahmen einer Sanierung archäologische Ausgrabungen stattfanden. Von diesen Grabungen stammen Keramikfunde, die den Zeitraum von der Merowingerzeit bis in die frühe Neuzeit abdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Der Heiligenberg liegt nördlich des Neckars, an der Stelle, wo dieser aus dem Gebirgszug des Odenwalds in die Rheinebene eintritt. Auf der gegenüberliegenden Flußseite liegt unten im Tal [[Heidelberg]] mit dem Heidelberger Schloß.&lt;br /&gt;
Der etwa 1,5 km Nord-Süd messende Bergstock wird im Westen von der Rheinebene, im Norden von einem Tälchen, im Osten durch eine durch eine geologische Verwerfung bedingte Senke und im Süden durch das Neckartal begrenzt. Geologisch wird er durch Buntstandstein geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsgeschichte==&lt;br /&gt;
Der Heiligenberg trägt eine bereits vorgeschichtliche Höhensiedlung mit einem Ringwall. Nach wenigen neolithischen und bronzezeitlichen Funden zeigt sich eine urnenfelderzeitliche (HaB) und insbesondere dann eine frühlatènezeitliche Siedlungsphase.&lt;br /&gt;
In römischer Zeit befand sich hier ein Tempel des Mercurius Cimbrianus. &lt;br /&gt;
In nachrömischer Zeit wurde der Berg erneut genutzt wie Keramikfunde und Bestattungen belegen.&lt;br /&gt;
Im Jahr 870 Gründung des Michaelsklosters über den römischen Tempelruinen, gefolgt vom Stephanskloster im 11. Jahrhundert. Beide Klöster gehörten zur Abtei Lorsch. Nach dem Einsturz der Klostergebäude im 16. Jahrhundert verwaiste der Berg. In den 1930er Jahren wurde eine Thingstätte als nationalsozialistische Kultstätte in den Hang gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forschungsgeschichte==&lt;br /&gt;
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jh. ist der vorgeschichtliche Ringwall bekannt, 1886 kam es auch zu ersten Grabungen im Michaelskloster. Erst die Sanierung 1978-84 und die dabei durch Peter Marzolff 1980-84 vorgenommenen Grabungen erbrachten Ergebnisse zur Baugeschichte der Klöster. Die monographische Vorlage erfolgte 2012 (Marzolff et al. 2012), zuvor gab es bereits Teilbeobachtungen (Gross 1989) und einen populärwissenschaftlichen Führer (Ludwig / Marzolff 1999). 2002 wurde eine neue topographische Aufnahme der Wallanlagen publiziert (Behrends / Müller 2002)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Keramikfunde==&lt;br /&gt;
Nach Uwe Gross 2012 lassen sich folgende Waren/Gruppen auflisten:&lt;br /&gt;
*Handgemachte Keramik&lt;br /&gt;
*Ältere Drehscheibenkeramik&lt;br /&gt;
**[[Reduzierend gebrannte, geglättete Drehscheibenware (FMa)|Geglättete Drehscheibenkeramik]]&lt;br /&gt;
**[[Knickwandkeramik|Doppelkonische Keramik]]&lt;br /&gt;
**[[Rauwandige Drehscheibenware]]&lt;br /&gt;
** Feldflaschen&lt;br /&gt;
**Ösenhenkelgefäß&lt;br /&gt;
**[[Ältere gelbe Drehscheibenware (Südwestdeutschland, FMa/HMa)|Ältere gelbtonige Drehscheibenware]]&lt;br /&gt;
**[[Braungraue, feinsandige Drehscheibenware (Kraichgau/ Neckarmündungsgebiet, FMa/ HMa)|Braungraue, feinsandige Drehscheibenware]]&lt;br /&gt;
**Imitation einer [[Tatinger Ware|Tatinger Kanne]].&lt;br /&gt;
**[[Ältere graue Drehscheibenware (Kraichgau/ Oberrhein, HMa)|Ältere grautonige Drehscheibenware]]&lt;br /&gt;
**Oxidierend gebrannte, ältere Drehscheibenware&lt;br /&gt;
**Pingsdorfer Ware&lt;br /&gt;
**Imitierte Pingsdorfer Ware&lt;br /&gt;
**Steinzeugartige jüngere Mayener Ware&lt;br /&gt;
**[[Glimmerware (Rhein-Main-Gebiet, FMa/ HMa/ SMa)|Glimmerware]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Heiligenberg Glimmerware (Gross 2012) (4).jpg|Heiligenberg: Glimmerware (nach Gross 2012, Taf. 13,11) &lt;br /&gt;
Datei:Heiligenberg Glimmerware (Gross 2012) (6).jpg|Heiligenberg: Glimmerware (nach Gross 2012, Taf. 13,14) &lt;br /&gt;
Datei:Heiligenberg Glimmerware (Gross 2012) (3).jpg|Heiligenberg: Glimmerware (nach Gross 2012, Taf. 13,10) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
**[[Kugeltopf|Kugeltöpfe]]&lt;br /&gt;
*Jüngere Drehscheibenware&lt;br /&gt;
**[[jüngere graue Drehscheibenware (Heidelberg und Neckarmündungsgebiet, SMa)|Grautonige jüngere Drehscheibenware]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Heiligenberg jDschw (Gross 2012).jpg|Heiligenberg: jüngere graue Drehscheibenware mit schmalem Karniesrand und Linsenboden (nach Gross 2012, Taf. 17,1) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Helltonige jüngere Drehscheibenware&lt;br /&gt;
**Glasierte Drehscheibenware&lt;br /&gt;
**[[Getauchte Ware Dieburger Art (Hessen, SMa)|Getauchte Ware]]&lt;br /&gt;
**[[Manganviolette Ware (nördlicher Oberrhein, SMa)|Manganviolette Ware]]&lt;br /&gt;
**Steinzeug&lt;br /&gt;
*Ofenkeramik&lt;br /&gt;
** Becher- und Napfkacheln&lt;br /&gt;
** Zusammengesetzte Becherkacheln&lt;br /&gt;
**Viereckkacheln&lt;br /&gt;
** Nischenkacheln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur zur Fundstelle==&lt;br /&gt;
*Behrends / Müller 2002: R.-H. Behrends / D. Müller, Die Befestigungen auf dem Heiligenberg bei Heidelberg. Atlas arch. Geländedenkm. Bad.-Württ. 2,5 (Stuttgart 2002).&lt;br /&gt;
*Gross 1989: U. Gross, Bemerkenswerte Funde völkerwanderungszeitlicher Keramik auf dem Heiligenberg bei Heidelberg. Arch. Nachr. Baden 42, 1989, 13–20.&lt;br /&gt;
*Gross 2012: U. Gross, Die mittelalterlichen und neuzeitlichen Keramik-, Metall und Beinfunde. In: P. Marzolff / F. Klein / U. Gross (Hrsg.), Forschungen zum Heiligenberg bei Heidelberg. Forschungsgeschichte. Fundmaterial. Restaurierung. Forsch. u. Ber. Arch. Mittelalter Bad.-Württ. 32 (Stuttgart 2012) 393–564.&lt;br /&gt;
*Ludwig / Marzolff 1999: R. Ludwig / P. Marzolff, Der Heiligenberg bei Heidelberg. Führer arch. Denkm. Bad.-Württ. 20 (Stuttgart 1999).&lt;br /&gt;
*Marzolff 1983: P. Marzolff, Die neuen Grabungen in St. Michael auf dem Heiligenberg. In: Forschungen und Berichte der Archäologie des Mittelalters in Baden-Württemberg 8 (Tübingen 1983) 57–78.&lt;br /&gt;
*Marzolff 1984: P. Marzolff, St. Michael auf dem Heiligenberg, Stadt Heidelberg. Arch. Ausgr. Bad.-Württ. 1983, 1984, 205–211.&lt;br /&gt;
*Marzolff 1996: P. Marzolff, Die benediktinischen Bergklöster auf dem Heiligenberg bei Heidelberg. Beitr. Mittelalterarch. Österreich 12, 1996, 129–145.&lt;br /&gt;
*Marzolff et al. 2012: P. Marzolff / F. Klein / U. Gross (Hrsg.), Forschungen zum Heiligenberg bei Heidelberg. Forschungsgeschichte. Fundmaterial. Restaurierung. Forsch. u. Ber. Arch. Mittelalter Bad.-Württ. 32 (Stuttgart 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fundstellenregest]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>R. Schreg</name></author>
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