Sandig-körnige überdrehte Ware (Nordwestschweiz, FNa/HMa)

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Eine regionale nachgedrehte Keramik der Nordwestschweiz,

von Reto Marti definiert

von der glimmerhaltigen nachgedrehten Ware schwer zu unterscheiden, vielleicht deren lokale Variante

Charakteristika

Im Vergleich zur Glimmerhaltigen nachgedrehten Ware zeichnet sie sich durch ein breiteres Spektrum der Magerungsmittel aus. Neben Glimmer ist ein sandiger, vereinzelt grober Zusatz von Gesteinsgrus (Quarz, Feldspat) charakteristisch.

braun

dickwandig

Verzierungen

Feiner Kammstrich

vereinzelt einfacher Rechteckrollstempel, vereinzelt Wellenlinien

In Basel, Petersberg teilweise geglättet

Vorkommen

u.a.

Literatur

  • Marti 2004: Reto Marti, ‹Luteo operi, sine quo tamen non transigetur› – Frühmittelalterliche Keramik im Spiegel gesellschaftlicher und kulturräumlicher Veränderungen in der Nordwestschweiz. In: Gabriele Graenert/Reto Marti/Andreas Motschi/Renata Windler (Hrsg.) Hüben und drüben – Räume und Grenzen in der Archäologie des Frühmittelalters. Festschrift Max Martin. Archäologie und Museum 48 (Liestal 2004) 191-215.