Politur: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Politur ist eine Form der [[Oberfläche]]nbearbeitung, bei der mit einem glatten Gegenstand (z.B. Hölzchen, Knochen oder Kieselstein) das bereits lederhart getrocknete Gefäß so nachgeglätte wurde, dass eine glatte, glänzende Gefäßoberfläche entstand.
 
Die Politur ist eine Form der [[Oberfläche]]nbearbeitung, bei der mit einem glatten Gegenstand (z.B. Hölzchen, Knochen oder Kieselstein) das bereits lederhart getrocknete Gefäß so nachgeglätte wurde, dass eine glatte, glänzende Gefäßoberfläche entstand.
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[[Datei:Archäologischer Töpferkurs 2026 2.jpeg|mini|right|Glätten der lederharten Oberfläche. Martin Rogier, Archäologischer Töpferkurs Juli 2026 ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen (Foto:R.Schreg/ AMANZ Bamberg) ]]
   
 
Die Gefäßoberfläche kann auch nur partiell poliert sein - oder die Politur bildet sog. [[Einglättverzierung]], etwa aus Linien, Wellenlinien oder Schraffuren.
 
Die Gefäßoberfläche kann auch nur partiell poliert sein - oder die Politur bildet sog. [[Einglättverzierung]], etwa aus Linien, Wellenlinien oder Schraffuren.
   
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==Literaturhinweis==
 
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*Berger 2010: L. Berger, Zur Terminologie und Definition der Oberflächenbehandlung anhand gebrannter Gefäße in der prähistorischen Keramikforschung. In: B. Horejs/R. Jung/P. Pavúk (Hrsg.), Analysing Pottery. Processing - Classification - Publication. Studia Archaeologica et Medievalia 10 (Bratsilava 2010) 29–37. - https://www.academia.edu/42794808
 
*Berger 2010: L. Berger, Zur Terminologie und Definition der Oberflächenbehandlung anhand gebrannter Gefäße in der prähistorischen Keramikforschung. In: B. Horejs/R. Jung/P. Pavúk (Hrsg.), Analysing Pottery. Processing - Classification - Publication. Studia Archaeologica et Medievalia 10 (Bratsilava 2010) 29–37. - https://www.academia.edu/42794808
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[[Kategorie:Handwerkstechnik]]

Aktuelle Version vom 26. Juli 2026, 20:22 Uhr

Die Politur ist eine Form der Oberflächenbearbeitung, bei der mit einem glatten Gegenstand (z.B. Hölzchen, Knochen oder Kieselstein) das bereits lederhart getrocknete Gefäß so nachgeglätte wurde, dass eine glatte, glänzende Gefäßoberfläche entstand.

Glätten der lederharten Oberfläche. Martin Rogier, Archäologischer Töpferkurs Juli 2026 ArchaeoCentrum Bayern-Böhmen (Foto:R.Schreg/ AMANZ Bamberg)

Die Gefäßoberfläche kann auch nur partiell poliert sein - oder die Politur bildet sog. Einglättverzierung, etwa aus Linien, Wellenlinien oder Schraffuren.


Literaturhinweis

  • Berger 2010: L. Berger, Zur Terminologie und Definition der Oberflächenbehandlung anhand gebrannter Gefäße in der prähistorischen Keramikforschung. In: B. Horejs/R. Jung/P. Pavúk (Hrsg.), Analysing Pottery. Processing - Classification - Publication. Studia Archaeologica et Medievalia 10 (Bratsilava 2010) 29–37. - https://www.academia.edu/42794808