Seligenstadt: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 23. Juni 2026, 14:46 Uhr
Seligenstadt (Lkr. Offenbach)
Seligenstadt am Main war in römischer Zeit standort eines Kohortenkastells. 815 wird es in einer Lorscher Urkunde als Obermühlheim wieder greifbar. Einhard gründete hier ein Kloster und die zugehörige Siedlung erhielt in staufischer Zeit Stadtrecht. Damals entstand hier auch ein Königshof.
wichtige Fundstellen
- Töpferofen (Nahgrang 1957): Töpferofenkomplex mit feiner bemalter Glimmerware, die als Pingsdorf-Imitation klassifiziert wurde. Die Funde befinden sich in der Sammlung Otto Stamm in Frankfurt und wurden dort in eine Analysenserie einbezogen (Diesch/Wilke 2023).
- Basilika (Platz 2006)
- Palatium (Atzbach 1997)
Literatur
- Atzbach 1997: R. Atzbach, Das Palatium in Seligenstadt ein Schloßbau Friedrichs I. Barbarossa (Seligenstadt 1997)
- Diesch/Wilke 2023: A. Diesch/ D. Wilke, Die Legrsammlung Otto Stamm im Archäologischen Museum der Stadt Frankfurt am Main. In: Archäometrie und Denkmalpflege 2023. Metalla Sonderheft 12 (Bochum 2023) 90-92
- Nahrgang 1957: K. Nahrgang, Ein Töpferofen mit Pingsdorfer Keramik in Seligenstadt, Landkreis Offenbach. Stadt- und Landkreis Offenbach am Main. Studien und Forschungen 3 (Offenbach 1957) 73–77.
- Platz 2006: T.P. Platz, Basilika Seligenstadt Geschichte und Bauentwicklung (Büchenbach 2006)