Rotbemalte feine Glimmerware (Rhein-Main-Gebiet, HMa/ SMa)

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Im Rhein-Main-Gebiet tritt eine rotbemalte feine Glimmerware auf, die vom Rohmaterial der Glimmerware (Rhein-Main-Gebiet, FMa/ HMa/ SMa) zuzurechnen ist, vom Formenbestand aber wohl als Pingsdorf-Imitation zu gelten hat und sich generell in die Reihe hoch- und spätmittelalterlicher rotbemalter Waren einreiht.

Forschungsgeschichte

Ein erster Fundkomplex wurde von K. Nahgrang 1957 aus Seligenstadt vorgelegt und als Pingsdorfer Ware eingeordnet.

Charakterisierung

Vorkommen

  • Rödermark
  • Schriesheim - Ein Randfragment aus Schriesheim zeigt Reste von roter Bemalung (Hinweis U. Gross). Möglicherweise ist hier die aus Ladenburg von I. Schneid aufgeführte Rotbemalte glimmerhaltige Ware anzuschließen (Schneid 1988, 114ff.).
  • Seligenstadt

Literaturhinweise

  • A. Diesch
  • Nahrgang 1957: K. Nahrgang, Ein Töpferofen mit Pingsdorfer Keramik in Seligenstadt, Landkreis Offenbach. Stadt- und Landkreis Offenbach am Main. Studien und Forschungen 3 (Offenbach 1957) 73–77.