Terra Sigillata

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Die Terra Sigillata ist das klassische römische Tafelgeschirr. Kennzeichnend ist ein Überzug mit einer roten Engobe und die Herstellung in einem Model. Aufgrund ihrer häufigen Stempelverzierung und ihrer Töpferstempel erlaubt sie relativ genaue Datierungen.

Die Bezeichnung Terra Sigilata ist modern. In der Neuzeit-Archäologie findet er auch Anwendung auf Waren der Renaissance vorwiegend aus Portugal.


Forschungsgeschichte

Die Literatur zur Terra Sigillata ist fast unüberschaubar. Ein modernes Handbuch fehlt, lediglich für Teilbereiche liegen zusammenfassende Arbeiten vor, so für die italische Sigillata (Conspectus 1990). Als knappe Überblicksdarstellung, die einen Einstieg in die komplexe Materie bietet, ist das einschlägige Kapitel in der von Th. Fischer herausgegebenen Einführung in die provinzialrömische Literatur zu nennen (P. Eschbaumer, in: Fischer2001, 167ff.).

Allerdings gibt es eine Reihe älterer Darstellungen oder Ausstellungskataloge (Garbsch 1982; Oswald 1931; Oswald 1936/7; Oswald/Pryce 1920). Die Terminologie geht in ihrem Kern auf die Arbeit von H. Dragendorff 1895/96 zurück, ergänzt durch eine Reihe von neuen Formen, die bei der Bearbeitung einzelner Fundkomplexe ausgesondert wurden. Die Formen werden in der Regel nach den Bearbeitern oder dem entsprechenden Fundort mit einem Sigel versehen. Die einzelnen Bildstempel der Reliefsigillata sind bisher nicht typisiert, sondern werden derzeit noch ebenso nach typischen Vergleichsfunden in einer Reihe größerer Bearbeitungen zitiert. Hingewiesen sei schließlich auf die folgenden Personen, denen zahlreiche einschlägige Arbeiten zu verdanken sind: Chenet (Chen.), J. Dechelette (Dech.), Goudineau (Goud.), R. Knorr, S . Loeschke (Loeschke), W. Ludowici (Lud.), L. Ohlenroth, A. Oxe, B. Pferdehirt, E. Ritterling und H.-G. Simon.

Charakteristika

Kennzeichnend ist der feine rote bis rotbraune Überzug über einem orangen Kern, der keine oder nur eine sehr feine Magerung erkennen läßt.

Man unterscheidet zwischen glatter Sigillata (Töpferstempel auf dem Innenboden, gelegentlich Schlick- oder spätantike Rollstempelverzierung) und den in der Formschüssel hergestellten reliefierten Bilderschüsseln (zum Produktionsvorgang zusammenfassend: Garbsch 1982, 7ff.).


Gefäßformen

Formen römischer Terra-Sigillata Gefäße (nach Dragendorff 1896)


Arretinische Terra Sigillata (Drag. 11, Werkstatt des Perennius) aus Novaesium, Clemens-Sels-Museum, Neuss. (Hartmann Linge [CC0 1.0] via WikimediaCommons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:201005151401_NE_CSM_Aretinische_TS.jpg)

Zylindrische Bilderschüsseln der Form Drag. 30 wurden Mitte des 2. Jh. n. Chr. von der bauchigeren Form Drag. 37 abgelöst, wie sie unter anderem in Rheinzabern produziert wurden.

Terra-Sigillata-Schüssel Drag. 37 mit Reliefdekor CERIALIS und COSTAENI (Terra Sigillata Museum- Inv. Nr:Gemeinde Rhz Nr. 17 (Foto: Terra Sigillata Museum Rheinzabern [CC NY NC ND]) via https://rlp.museum-digital.de/object/80821
Rheinzabern, Bilderschüssel Drag. 37 mit Europa-Darstellung, verformt Terra Sigillatamuseum Rheinzabern Leihgabe der GDKE Speyer / Grabungsbüro Rheinzabern (Foto: TSM Rhz / GDKE Speyer & Terra Sigillata Museum Rheinzabern [CC BY-NC-ND]) via https://rlp.museum-digital.de/singleimage?imagenr=137978

Randformen

Für die Chronologie des frührömischen Horizontes kommt trotz mancher Kritik der von Loeschke (1909) begonnenen und von Vogt (1948) und Ulbert (1960) modifizierten Gliederung der Randformen sog. italischer Sigillata in Services eine gewisse Bedeutung zu. Wichtig sind nur noch die Service Ia-C und 11. Die Bezeichnungen Service I11 und IV sind heute außer Gebrauch.

Service I: Hängelippe

  • Ia: Vorformen (2. Jz. v.Chr. - frühtiber.)
  • Ib: dicht an Gefäßwand anliegende Hängelippe, innen durch eine Rille abgesetzt (weitgehendes Fehlen in Haltern)
  • Ic: auf der Innenseite breite Kehle (Haltener Horizont)

Service II: Steilrand, außen mehr oder weniger konkav, durch Rillen eingefaßt, innen Gliederung durch Rillen, Kehle und Wulst (Haltener Horizont

Chronologie

Mit der italischen Sigillata beginnt die Geschichte dieser Keramikgattung, doch gibt es einige Vorläufer (hellenistische Reliefkeramik/Campana-Ware. - s. Kap. 10; Gabelmann 1974; Hochuli-Gysel 1977). Der Beginn der Terra Sigillata wird heute um etwa 30 v.Chr. angesetzt. Das Schiffswrack bei Planier mit sog. Praesigillata wird wegen eines Amphorenstempels, der mit einer literarisch überlieferten Person verbunden wird, kurz vor 47 v.Chr. datiert. Die ältesten datierbaren Fundorte sind die rheinischen Fundorte, in Südfrankreich kann jedoch Sigillata älteren Gepräges festgestellt werden.

Zunächst wurde in Arrezzo und in der Padana sog. 'schwarze Sigillata', wie sie etwa auf dem Magdalenensberg recht zahlreich belegt ist, produziert. In Gallien entstehen im 1. Jahrzehnt v.Chr., teilweise vielleicht auch früher, Werkstätten, die nach italischer Manier für einen lokalen Markt produzieren, in tiberischer Zeit beginnen sie sich vom italischen Formenspektrum zu lösen. Während des 1. und 2. Jahrhunderts ergab sich eine Verlagerung der Produktionszentren hin zu den Absatzmärkten im Norden über Zentralgallien nach Ostgallien (Rheinzabern) mit weiteren Töpfereien im rechtsrheinischen und helvetischen Gebiet.

In der Spätantike entstand in den Argonnen ein neues Produktionszentrum der überwiegend rädchenverzierten Argonnensigillata. Spätrömische Terra Sigillata in Südwestdeutschland ist meist den spätantiken Töpfereien in den Argonnen in Nordostfrankreich zuzuweisen (Chenet 194 1). Verglichen mit der mittelkaiserzeitlichen Produktion ist die Qualität relativ (!) schlecht, der Überzug zumeist matt. Charakteristisch ist eine Verzierung mit Rollrädchen, gelegentlich findet sich eine weiße Bemalung. Nur vereinzelt sind im alamannischen Raum Importe nordafrikanischer Töpfereien oder der Sigillee pal6ochretienne vorhanden (Hübener 1968; Roth-Rubi 1990).

Als Derivat römischer Terra Sigillata tritt im 5. Jahrh. die sog. rotgestrichene Ware auf. Es handelt sich zumeist um Tellerformen (Hübener 1969, 90). Rollrädchendekor war hier unbekannt, gelegentlich tritt Weißbemalung auf. Im 6. Jahrh. bleibt das Formenspektrum weitgehend auf Teller und Schüsseln mit abgesetztem, teilweise schräg ausbiegendem Oberteil beschränkt (Gross 1996). Produziert wurde die rotgestrichene Ware, die in Südwestdeutschland nur an wenigen Plätzen auftritt, u.a. in Mayen in der Eifel. In der späteren Merowingerzeit reduziert sich der rote Farbauftrag und führt zu rotbemalter Ware wie etwa der Pingsdorfer Ware (Gross 1996,584).

Verbreitung

Herstellungsweise

Die rekosntruktion der Herstellungstechnik der Terra Sigillata wurde schon früh ein Forschungsthema der experimentellen Archäologie (Juranek 1976; Weiss 2002).

Tonüberzug

reliefierte Bilderschüsseln

Zur Herstellung der Bilderschüsseln wurden Model verwendet.

Herstellungsbelege

Bei den Töpfereien handelte es sich um größere Manufakturen mit mehreren Töpfern. Die Zuweisung einzelner Töpfer an konkrete Produktionsorte ist trotz der Töpferstempel, die vor allem auf glatter Sigillata angebracht wurden (Teller), nur in Ausnahmefällen möglich, da Stempel eines Töpfers auch von mehreren Produktionsorten bekannt sind. Stilistische Vergleiche und Vergleiche einzelner Stempel, die allerdings oft abgeformt wurden, erlauben jedoch eine Einordnung.

In Süddeutschland sind einige römische Terra Sigillata-Manufakturen zu nennen, die allerdings keine Kontinuität ins Mittelalter aufweisen, sondern im wesentlichen im 3. Jahrhundert ihre Arbeit einstellten. Bisweilen wurden die Tonlager aber auch später wieder genutzt.

Rheinzabern, Formschüssel Drag. 30 PRIMITIVVS Terra Sigillata-Museum Rheinzabern Leihgabe der Gemeinde Rheinzabern (Foto: TSM Rhz / Gemeinde Rhz & Terra-Sigillata-Museum Rheinzabern [CC BY-NC-ND]) via https://rlp.museum-digital.de/singleimage?imagenr=137682

Kulturgeschichtliche Einordnung und sozialer Kontext

Vorwiegend diente die Terra Sigillata als Tafelgeschirr.




Literaturhinweise

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