Hart gebrannte nachgedrehte Ware (Neckarland/ Schwäbische Alb, SMa)

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Im 13. Jahrhundert tritt im mittleren Neckarland sowie im Bereich der östlichen Schwäbischen Alb eine bislang nicht eigenständig abgesonderte hart gebrannte nachgedrehte Keramik auf, die formal das Bindeglied zwischen den gröberen nachgedrehten Waren (Neckarland, Ulmer Raum|) bzw. der feinsandig glimmerhaltigen nachgedrehten Ware im (Neckarland und in der Region Ulm) und der jüngeren Drehscheibenware darstellt.

Die Scherbenbeschaffenheit – maßgeblich wohl durch Tonaufbereitung und Brenntechnik bedingt – ist bereits fortschrittlich und erinnert an die jüngere graue Drehscheibenware, während die Herstellungstechnik noch „rückständig“ auf der handgetriebenen Scheibe erfolgt.

Das Formenspektrum zeigt mit Leistenrändern und frühen Karniesrändern den Übergang an. Eine Abgrenzung gegenüber diesen Warenarten ist daher häufig recht schwer.

Vorkommen

Liste zu erarbeiten

Literatur

  • Gross 1991: U. Gross, Mittelalterliche Keramik zwischen Neckarmündung und Schwäbischer Alb. Bemerkungen zur räumlichen Entwicklung und zeitlichen Gliederung. Forsch. u. Ber. Arch. Mittelalter Bad.-Württ. 12 (Stuttgart 1991). - DOI: https://doi.org/10.11588/artdok.00005858
  • Schreg 2006: R. Schreg, Dorfgenese in Südwestdeutschland. Das Renninger Becken im Mittelalter. Materialh. Arch. Bad.-Württ. 76 (Stuttgart 2006).