Lauchheim, Mittelhofen

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Lauchheim (AA), Mittelhofen

früh- bis hochmittelalterliche Siedlung

Die Siedlung Mittelhofen bei Lauchheim ist eine der wichtigsten Siedlungsgrabungen in Südwestdeutschland, weil sie fast vollständig ausgegraben wurde und auf das benachbarte merwoingerzeitliche Gräberfeld Lauchheim, Wasserfurche bezogen werden kann. Berühmt wude die Siedlung vor allem durch ihre spätmerowingischen Hofgrablegen, darunter eine Gräbergruppe mit Goldblattkreuzen. Wegen dieser meowingerzeitlichen Gräber wurde die Siedlung bislang vor allem mit dem Frühmittelalter verbunden, doch existierte sie ausweislich der Keramikfunde bis in das Hochmittelalter, wenngleich wohl auf einer reduzierten Siedlungsfläche.

Lage

Mittelhofen liegt in der Talniederung, etwa 0,7 km westlich von Lauchheim auf 492 m ü. N.N. am Fuß der Ostalb und am Oberlauf der Jagst. Das Gräberfeld ‚Wasserfurche‘ liegt an einem nach Norden geneigten Hang südlich oberhalb der Siedlung. Etwa 200 m südlich befindet sich die Kapfenburg, auf der eine frühmittelalterliche Besiedlung angenommen wird.

Ortsgeschichte

Das Gräberfeld wurde zwischen 1986 und 1996 wurde nahezu vollständig ausgegraben. 1308 Gräber wurden dabei untersucht, was etwa 95% des ehemaligen Gräberbestandes darstellen dürfte. Die Belegung begann Ende des 5. Jahrhunderts und schritt im Wesentlichen von West nach Ost voran. Ende des 7. Jahrhunderts wurde das Gräberfeld aufgegeben.

Die Stadt Lauchheim ist historisch sicher seit 1248 belegt, als der Ort im Kontext einer Zehntvergabe an das Bistum Augsburg urkundlich erwähnt wurde. Wesentlich für die mittelalterliche Entwicklung war das Adelsgeschlecht der Herren von Gromberg, die ab 1235 als Besitzer der örtlichen Kirche und Lehensherren fassbar sind, bevor sie ihren Besitz um 1380 an den Deutschen Orden veräußerten (vgl. Schoenenberg 2014, 37).

1345 wird der Name Mittelhofen erwähnt, doch dürfte die Siedlung damals bereits wüst gewesen sein. Der tsname auf -hofen passt nach gängigen Vorstellungen nicht zu einer im 6. Jahrhundetr beginnenden Siedlung, da diese Namen in der Regel jüngerer Entstehung sein dürften.

Forschungsgeschichte

1986 waren bei Erschließungsarbeiten für ein Gewerbegebiet zufällig alamannische Gräber angeschnitten worden (Lauchheim, Wasserfurche). Daraus entwickelte sich ein Grabungsprojekt, in dem durch das Landesdenkmalamt nicht nur das gesamte Gräberfeld, sondern auch eine in geringer Entfernung liegende zugehörige Siedlung annähernd vollständig untersucht wurde. In den Jahren 1989 bis 2005 konnte die Siedlung etappenweise untersucht werden. Die Grabungsleitung hatte Ingo Stork inne, der zahlreiche Vorberichte publizierte. 2008 bis 2014 wertete Valerie Schoenenberg die Grabungen im Rahmen einer Freiburger Dissertation aus (Schoenenberg 2014).

Befunde

Die Siedlung bestand aus einzelnen eingezäunten Höfen. Leider sind die Umzäunungen im Befund meist nur unvollständig erhalten, so dass die Abgrenzung der einzelnen Hofstellen nicht ganz unproblematisch ist. Deutlich erkennbar und auf 350 m zu verfolgen ist ein nach Osten aberodierter Graben, der die Siedlung im Süden begrenzte. In ihm darf man einen Etterzaun vermuten. Ein Gehöft bestand aus einem Wohnhaus mit Stallteil sowie mehreren Nebengebäuden, unter denen besonders die Grubenhäuser auffallen. Sie konzentrieren sich auffallenderweise auf den Nord- und Westteil der bisher ergrabenen Fläche. Die Hauptgebäude sind meist 6 bis 7 m breit und bis zu 18 m lang. Neben zweireihigen Pfostenbauten sind zahlreiche Wandgräbchenbauten festzustellen. Diese Bauweise, bei der jedoch im Weiteren zwischen Schwellbalken- und Rähmkonstruktionen unterschieden werden muss, lässt sich hier seit der späten Merowingerzeit nachweisen. Phosphatanalysen zeigen, dass es sich tatsächlich um Wohnstallhäuser handelte, in denen ein Hausteil als Stall genutzt wurde. Die vorherrschende Baurichtung ist Ost–West orientiert, was auch für die Grubenhäuser gilt, die firstparallel stehen. Einzelne Bauten weichen von dieser Richtung ab, doch ist bislang unklar, ob hierin „zeit- oder strukturbedingte Unterschiede“ zu sehen sind. Ganz im Osten liegt der sogenannte Herrenhof mit soliden Pfostenbauten und Speichern und seinen reichen, christlichen Grabausstattungen des späten 7. Jahrhunderts. In seiner ältesten Phase hatte der Hof eine Fläche von etwa 1200 m³, in seiner jüngsten Phase war er mit einer umhegten Fläche von etwa 3000 m² mehr als doppelt so groß. Die Erweiterungen lagen im Osten und Süden, wo am Ortsrand genügend Platz vorhanden war. Wann diese Erweiterung stattgefunden hat, ist bisher nicht geklärt. Besonders zu vermerken ist die kleine Hofgrablege am Südrand des Hofes. Das südliche Zaungräbchen war im Bereich der Gräber nicht erhalten. Die Siedlungsgröße wird auf 7 bis 8 ha geschätzt. Schoenenberg differenzierte 27 Siedlungsstellen und konnte anhand der Keramikfunde ine grobe Belegungsabfolge aufzeigen. In der Frühzeit wwar die gesamte Fläche besidelt, konzentrierte sich aber am Ende auf einen kleineren Bereich an der Jagst.

Die Laufzeit der Siedlung liegt zwischen dem 6. und dem frühen 12. Jahrhundert. Ältere Siedlungsspuren, die aufgrund des benachbarten Gräberfeldes zu erwarten wären, wurden auch anch der Auswertung durch Schoenenberg nicht identifiziert, so dass hier eine Lücke bleibt.


Handwerksbelege sind in der Siedlung verhältnismäßig selten. Klar zu belegen ist Textilproduktion und Eisenverhüttung, darüber hinaus muss aber auch mit holzverarbeitenden Handwerkern gerechnet werden. Eine Töpferei war am Ort wahrscheinlich nicht ansässig.

Die wirtschaftlichen Grundlagen der Siedlung lagen in der Landwirtschaft. Botanische Analysen, die jedoch v. a. auf die Gräber mit Feuchterhaltung zurückgreifen müssen, haben ein breites Spektrum an Getreidesorten ergeben, das durch Hülsenfrüchte ergänzt wurde. Brachlandpflanzen weisen auf eine Feld-/Gras-Wirtschaft. Chronologisch scheint sich eine Intensivierung der Bebauung und eine Ausdehnung der Wirtschaftsflächen auf schlechtere Standorte abzuzeichnen

Keramik

V. Schoeneberg (2014) klasiifizierte die Keramikfunde in folgende Gruppen:

Drehscheibenware

  • Warenart I. Rauwandige Drehscheibenware, „feiner Typ“ - "Feine Magerungsdichte, kleine Korngrößen, Oberfläche rau, jedoch nicht körnig. Farbe außen kann hellgrau, fast weißlich sein, aber auch braungrau, grau bis hin zu dunkelgrau. Der Scherben kann im Bruch sowohl plattig erscheinen als auch dicht. Der Scherben ist nach dem Brand hart, Brandatmosphäre reduzierend. Keine Verzierung. Aufbau auf schnell rotierender Drehscheibe. Gleichmäßige, enge Drehriefen erkennbar. Meist keine Rissbildung auf der Außenhaut (Craquelée)." (Schoenenberg 2014, 128)
  • Warenart II. Rauwandige Drehscheibenware, „grober Typ“ - "Mittlere bis grobe Magerungsdichte, mittlere Korngrößen, Magerung tritt an Oberfläche, darum fühlt sich die Oberfläche körnig-rau an. Farbe außen vorwiegend grau, dunkelgrau oder braungrau, Bruch sowohl dunkelgrau als auch hellgrau, fast weißlich. Der Scherben kann im Bruch körnig aber auch dicht erscheinen. Hart gebrannt. Brandatmosphäre vorwiegend reduzierend. Verzierungen sind selten, kommen aber in Form von Wellenlinien oder Rollstempeleindrücken aus einfachen quadratischen Eindrücken auf. Aufbau auf schnell rotierender Drehscheibe. Gleichmäßige, enge Drehriefen erkennbar." (Schoenenberg 2015, 128)
  • Warenart III. Rauwandige Drehscheibenware, „Sandiger Typ“ - "Aufbau und Randformen ähneln der Warenart II, allerdings weicht die Magerung stark von Warenarten I und II ab: Die Warenart III zeichnet sich nämlich aus durch eine dichte Magerung mit Quarzsand, kleinen Korngrößen, sodass der Scherben leicht glitzert, wenn Licht auf die eckigen Kanten der Quarze trifft. Die Oberfläche fühlt sich teils an wie grobes Schmirgelpapier oder einfach leicht sandig, je nach Oberflächenbehandlung. Der Scherben ist hart gebrannt, der Bruch kann nahezu versintert erscheinen. Keine Verzierungen." (Schoenenberg 2014, 128)
  • Warenart IV. Gelbe Drehscheibenware - Magerung fein. Oberfläche rau bis kreidig. Farben wechseln von gelblich, hellgrau bis orange. Hart gebrannt. Brandatmosphäre oxidierend oder Wechselatmosphäre. An einem Wandfragment zeigt sich ein Stempeldekor aus Fischgrätmuster.
  • Warenart V. Drehscheibenware, allgemeine Varianten und Einzelstücke
    • Warenart V a.) (Feingemagerte), braune Drehscheibenware: Feine Magerung, Farbe braungrau; hart gebrannt; Drehspuren gut zu erkennen. Riefen als Zierelement (evtl. Braune, meist rillenverzierte rauwandige Drehscheibenware (Neckarland, FMa) (Schoenenberg 2014, 128ff.)
    • Warenart Vb.) Feingemagerte, außen geglättete Drehscheibenware. - "Feine Magerung, Korngrößen mittel bis grob aus Quarz, Schamott, Bohnerz. Farbe dunkelbraun, im Kern teils rötlich. Oberfläche außen geglättet. Knickwandschale mit hochliegendem Umbruch. Gerader, gekehlter Rand (Schoenenberg 2014, 129).
    • Warenart Vc.) Feinsandig gemagerte, oxidierend gebrannte, kreidige Drehscheibenware. - "Feine Magerung aus kleinkörnigem Quarzsand und etwas Glimmer. Farbe hellorange. Oberfläche leicht kreidig, feinste, regelmäßige Drehriefen." - darunter evtl. Badorfer Ware (Rheinland, FMa) (Schoenenberg 2014, 129)
    • Warenart Vd.) Sehr feinsandig gemagerte, reduzierend gebrannte, graue Drehscheibenware mit Stempel. - "Fein gemagert. Farbe innen und außen grau, Bruch sepia. Oberfläche glatt, sehr dünnwandig, feinste, regelmäßige Drehriefen. Rand schwach, ausbiegend gedrungen wulstig, spitz gerundet. Kleiner Rechteckstempel mit Gitterdekor auf Hals.
    • Warenart Ve.) Graue Drehscheibenware des Hochmittelalters. - "Stark gemagert, kleine Quarzkörner. Farbe hellgrau bis grau. Oberfläche feinsandig, oder kreidig rau bis rau. Rand ausbiegend, karniesartig oder ausbiegend, gedrungen wulstig mit spitz gerundetem Randabschluss (Schoenenberg 2014, 129)
    • Warenart Vf.) Raue Drehscheibenware, oxidierend gebrannt (Schoenenberg 2014, 129). - evtl. Oxidierend gebrannte jüngere Drehscheibenware (Südwestdeutschland, SMa/FNz)

nachgedrehte Keramik

  • Warenart VI. feine „nachgedrehte“ Ware. - "Mittlere bis dichte Magerungsdichte, Magerung feiner Quarzsand, manchmal mit Glimmer. Farbe graubraun, braun bis dunkelgrau fleckig. Oberfläche körnig-rau bis feinsandig, deutliche Spuren eines Handaufbaus und einer Überarbeitung der äußeren Oberfläche. Die Übergänge zur rauen nachgedrehten Ware sind fließend. Verzierung mit Wellenlinien und Wellenbändern, in einem Fall auch mit Eindruckstempel.
  • Warenart VII. Speckig, glänzende „nachgedrehte“ Ware. - "Die Magerungskörner sind in der Regel klein bis durchschnittlich groß, nur selten treten auch größere kantige Körner auf, aber dann stets in geringem Mengenverhältnis zu den anderen Bestandteilen" (Schoenenberg 2014, 131). Je nach Verwendung der Magerungskorngröße entsteht eine feinere oder gröbere Erscheinungsform (feine bzw. grobe Variante).
    • Warenart VII a.) Grobe Variante: "mittlere Magerungsmenge und durchschnittliche Korngröße". "Farbe dunkelgrau. Deutliche, aber unregelmäßig verlaufende Drehspuren außen, innen leicht uneben, sprechen für einen Wulstaufbau mit Überarbeitung auf der langsamen Drehscheibe. Die Ränder sind meist leicht ausbiegend mit abgeflachtem oder gerundetem Randabschluss. " darunter Fragmente eines Ösenhenkeltopfs
    • Warenart VII b.) Feine Variante: kleinere Korngrößen der Magerungsbestandteile, Magerungsdichte mittel bis hoch, "Vorwiegend ist diese Ware dunkelgrau oder dunkelgraubraun und zwar einheitlich innen, außen und im Bruch. Die Brandatmosphäre dürfte demnach gleichmäßig reduzierend", vereinzelt "uneinheitliche Brennatmosphäre."Tendenziell ist "einhergehend mit Verwendung der feineren Magerung eine sorgfältigere Herstellung insgesamt ... (einheitlichere Wandstärken, regelmäßigere Ränder). "Die Oberfläche der Außenseite wirkt so, als ob sie mit einem feuchten Tuch glatt gewischt, jedoch nicht explizit geglättet wurde. Dadurch glänzt sie leicht speckig. "Die Ränder sind ... einfach ausgeformt, unterschiedlich stark ausbiegend, mit leicht verdicktem Randabschluss bzw. leistenartig aufgelegtem Randabschluss" (Schoenenberg 2014, 131), Verzierung: Wellenband, Bodenzeichen, u.a. Henkel - auch im Gräberfeld Lauchheim, Wasserfurche Grab 592
  • Warenart VIII. Raue „nachgedrehte“ Ware. - Oberfläche ähnelt der rauwandigen Drehscheibenware. Magerungsdichte mittel bis sehr dicht, Oberfl. rau aber möglicherweise überglättet ("griffige Erscheinung"), Magerungspartikel treten an die Oberfläche durch, "Farbe innen meist dunkelgrau, außen grau, rosa, hellbraun oder braungrau fleckig; Bruch grau, graubraun, dunkelgrau". Magerung aus Quarz; selten Kalkpartikel und/oder Glimmer
    • a.) Kalkspat gemagerte Variante: dichte feine Kalkkörner. Oberfläche braun, Bruch grau.
    • b.) Kalkgrus gemagerte Variante: Nachgedrehte, mit grauen sehr groben Kalksteinkörnern gemagerte Ware. Rand leicht ausbiegend, gedrungen wulstig. Farbe rotbraun. Oberfläche leicht geglättet.
    • c.) Oxidierend gebrannte Variante: Rand ausbiegend verdickt, leichte Kehle innen. Hellbraun bis rotbraun fleckige Farbe. Oberfläche leicht geglättet.
    • d.) Oxidierend gebrannt, fein gemagert: Magerung feiner bis mittlere Quarz, mittlere Dichte. Oberfläche hellorange, beige bis grau fleckig. Ausbiegende, verdickte Ränder, teils gekehlt oder gerade. Drehriefen erkennbar im Randbereich, aber unregelmäßig. Dünnwandige Ware. Übergang zu feinsandigen Arten fließend, Übergang zur rauen Drehscheibenware bzw. gelbe Drehscheibenware ebenfalls
  • Warenart IX. Sandige Ware. - Mittlere bis starke Magerung aus Quarzsand, Oberfl. "schmiergelpapier-ähnlich", Magerungsgröße klein bis mittelgroß. Die Farben schwanken stark, zwischen beige und dunkelgrau.
    • a) Kalkgemagerte Variante: Sandige Ware, mit Kalkspat gemagert (Salzsäure-Test sprudelnd) und auf der schnellen Drehscheibe hochgezogen, da innen deutliche Drehwellen erkennbar.
    • b) Schwach sandige Variante: "Dunkelgraubraune Oberfläche innen und außen und im Bruch gleiche Farbe, leicht fleckig ins hellbraune. Magerung klein bis mittel, mittlere Dichte. Quarz, etwas Glimmer. Oberfläche außen geglättet, innen rau. Wandstärke 0,5 cm. Rand ausbiegend, feine eher unregelämißge Drehriefen auf der Oberfläche innen und außen

Handaufgebaute Waren

  • Warenart X. Handaufgebaute Waren- V. Schoenenberg verzichtete auf eine weitere Klassifizierung und verweist auf die besser erhaltenen handgemachten Keramikgefäße aus dem Gräberfeld Lauchheim, Wasserfurche. "Bei den dem Frühmittelalter zuweisbaren Stücken liegt die Magerungsdichte mehrheitlich im mittleren Bereich, die Korngrößen zwischen mittel und grob. Die Farbe ist von Brauntönen dominiert. Die Oberflächen können leicht geglättet sein. Die Ränder sind gerade, abgerundet, oder leicht einziehend."

Vorgeschichtliche und römische Warenarten

  • Warenart XI. Vorgeschichtliche Warenarten
  • Warenart XII. römische Waren - u.a. Terra Sigillata

vgl. nachgedrehte Keramik https://www.alm-konstanz.de/digitale-sammlung/objekt/topf-1989-0011-0728-0001

Chronologie

Schoenenberg unterschied 5 keramische Phasen:

  • Phase 1 - 6./7. Jh.
  • Phase 2 - 8./fr. 9. Jh.
  • Phase 3 - 9./10. Jh.
  • Phase 4 - 11./12. Jh.
  • Phase 5 - um 1300

Literatur zur Fundstelle

  • Höke 2023: B. Höke, Lauchheim IV. Die Gräber aus der Siedlung Lauchheim "Mittelhofen". Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg 26 (Wiesbaden 2023).
  • Lienemann / Tolksdorf-Lienemann 1991: J. Lienemann / E. Tolksdorf-Lienemann, Phosphatkartierungen in den alamannischen Häusern von Lauchheim, Ostalbkreis. Arch. Ausgr. Bad.-Württ., 1991, 192–195.
  • Schoenenberg 2014: V. Schoenenberg, Die frühmittelalterliche Siedlung in Lauchheim, Gewann "Mittelhofen", Ostalbkreis. Diss. (Freiburg 2014).
  • Schoenenberg 2017: V. Schoenenberg, Haus und Hof im archäologischen Befund in Südwestdeutschland. In: S. Brather (Hrsg.), Recht und Kultur im frühmittelalterlichen Alemannien. Rechtsgeschichte Archäologie und Geschichte des 7. und 8. Jahrhunderts. RGA Ergbd. 102 (Berlin 2017) 275–306.
  • Schoenenberg 2020: V. Schoenenberg, Lokalgesellschaft und Aspekte von Herrschaft im Fokus Die Siedlungskammer Lauchheim im Früh- und Hochmittelalter. Zeitschr. Arch. Mittelalter 48, 2020, 29–51.
  • Stork 2001: I. Stork, Lauchheim. In: J. Hoops / H. Beck / H. Jankuhn / K. Ranke / R. Wenskus / D. Geuenich / H. Steuer (Hrsg.), Reallexikon der germanischen Altertumskunde 18 (Berlin, New York 2001) 131–136.
  • Stork 1989: I. Stork, Die frühmittelalterliche Siedlung zum Gräberfeld bei Lauchheim, Ostalbkreis. Arch. Ausgr. Bad.-Württ., 1989, 212–217.
  • Stork 1990: I. Stork, Die frühmittelalterliche Siedlung zum Gräberfeld bei Lauchheim, Ostalbkreis. Eine Chance und Aufgabe der Archäologischen Denkmalpflege. Denkmalpfl. Bad.-Württ. 19, 1990, 18–22.
  • Stork 1991: I. Stork, Weitere Untersuchungen in der frühmittelalterlichen Siedlung 'Mittelhofen' bei Lauchheim, Ostalbkreis. Arch. Ausgr. Bad.-Württ. 1990, 1991, 209–215.
  • Stork 1992: I. Stork, Neues aus Lauchheim, Ostalbkreis. Arch. Ausgr. Bad.-Württ. 1991, 1992, 187–192.
  • Stork 1993: I. Stork, Zum Fortgang der Untersuchungen im frühmittelalterlichen Gräberfeld, Adelshof und Hofgrablege bei Lauchheim, Ostalbkreis. Arch. Ausgr. Bad.-Württ. 1992, 1993, 231–239.
  • Stork 1994: I. Stork, Neue Siedlungsstrukturen und Holzbefunde in Lauchheim, Ostalbkreis. Arch. Ausgr. Bad.-Württ. 1993, 1994, 227–231.
  • Stork 1995: I. Stork, Fürst und Bauer - Heide und Christ. 10 Jahre archäologische Forschungen in LauchheimOstalbkreis. Arch. Inf. Bad.-Württ. 29 (Stuttgart 1995).
  • Stork 1996: I. Stork, Zehn Jahre Lauchheim, Ostalbkreis. Arch. Ausgr. Bad.-Württ. 1995, 1996, 255–259.
  • Stork 1997: I. Stork, Zum Abschluß der Untersuchung des Gräberfelds 'Wasserfurche' und Neues aus der Siedlung 'Mittelhofen' in Lauchheim, Ostalbkreis. Arch. Ausgr. Bad.-Württ. 1996, 1997, 192–196.
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  • Stork 1997: I. Stork, Friedhof und Dorf, Herrenhof und Adelsgrab. Der einmalige Befund Lauchheim. In: Die Alamannen. Ausstellungskatalog Stuttgart 1997 (Stuttgart 1997) 290–310.
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  • Stork 2002: I. Stork, Lauchheim im frühen Mittelalter. Ein einzigartiges Ensemble. In: W. Menghin / D. Planck (Hrsg.), Menschen, Zeiten, Räume. Archäologie in Deutschland. Archäologie in Deutschland ; [eine Ausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz … ; Begleitband zur Ausstellung "Menschen, Zeiten, Räume - Archäologie in Deutschland", Martin-Gropius-Bau, Berlin, 6. Dezember 2002 bis 31. März 2003 ; Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, 9. Mai 2003 bis 24. August 2003] (Stuttgart 2002) 321–330.
  • Stork 2004: I. Stork, Wer bestattet beim Hof? - Soziale Aspekte von Siedlungsbestattungen in Lauchheim »Mittelhofen«. In: H. U. Nuber / H. Steuer / L. Zotz / K. Schmid (Hrsg.), Der Südwesten im 8. Jahrhundert aus historischer und archäologischer Sicht. Archäologie und Geschichte 13 (Stuttgart 2004) 219–252.
  • Stork 2006: I. Stork, Goldener Abschied - Zum Ende der Grabungen in der Dorfwüstung Mittelhofen, Stadt Lauchheim, Ostalbkreis. Arch. Ausgr. Bad.-Württ. 2005, 2006, 174–177.
  • Stork 2010: I. Stork, Friedhof und Dorf - der exemplarische Fall Lauchheim. In: A. Gut (Hrsg.), Die Alamannen auf der Ostalb. Frühe Siedler im Raum zwischen Lauchheim und Niederstotzingen. Arch. Inf. Bad.-Württ. 60 (Esslingen 2010) 92–105.
  • Wahl / Stork 2009: J. Wahl / I. Stork, Außergewöhnliche Gräber beim Herrenhof. Merowingerzeitliche Siedlungsbestattungen aus Lauchheim-"Mittelhofen". In: J. Biel / J. Heiligmann / D. Krauße (Hrsg.), Landesarchäologie. Festschrift für Dieter Planck zum 65. Geburtstag. Forsch. u. Ber. Vor- u. Frühgesch. Bad.-Württ. 100 (Stuttgart 2009) 531–556.
  • Weihs 2000: M. Weihs, Hochmittelalterliche Bauteile auf Schloss Kapfenburg, Lauchheim, Ostalbkreis. Arch. Ausgr. Bad.-Württ. 1999, 2000, 242–244.